Im März wurden die durch den Frost im Straßenbelag aufgebrochenen Löcher gestopft. Das Flicken sei durch den Einsatz moderner Technik recht preiswert gewesen, sagte Thomas Schedifka, im Straßen- und Tiefbauamt für Planung zuständig, kürzlich im Kreisentwicklungsausschuss. Etwa 2000 Euro schlagen hierfür zu Buche. Erheblich teurer werden die für den Sommer geplanten Arbeiten, wenn beispielsweise durch den Frost entstandene Risse zu beseitigen sind. Etwa 100 000 Euro seien dafür geplant. In Anwendung werde dann das sogenannte Patching kommen.

Deutlich mehr Streusalz als in den Vorjahren wurde von November bis März auf den Kreisstraßen benötigt. 660 Tonnen hat Reinhard Klaue, Werkleiter der Straßenmeisterei, für diesen Winter aufgelistet. Zum Vergleich: Im Winter 2008/09 wurden 460 Tonnen Salz verbraucht, in den beiden mildern Wintern zuvor nur 100 beziehungsweise 126 Tonnen.

Die Kosten für den zurückliegenden Winter schlagen sich in den Kreishaushalten 2009 und 2010 nieder. Mit einem finanziellen Aufwand für das Streusalz in Höhe von etwa 260 000 Euro rechnet Reinhard Klaue für diesen Zeitraum. Im Winter 2008/09 sei die Elbe-Elster-Straßenmeisterei in diesem Bereich mit rund 200 000 Euro ausgekommen. pos