Michael Wichote, bewährter Organisator aller bisherigen Straßenfeste, hatte erneut alles fest in der Hand. Mit der sehr frühzeitigen Terminfestlegung sollte auch ehemaligen Bewohnern die Teilnahme ermöglicht werden. Immerhin waren 84 Feierwillige zugegen, fast doppelt so viele wie bei den früheren Festen.

Michael Wichote fand nette Begrüßungsworte, auch Dankesworte für die, die ihm zur Seite gestanden hatten. Im Nu war das Zelt dann erfüllt von lautem Stimmengewirr. So mancher hatte sich seit Jahren nicht mehr gesehen.

Gemeinsam wurde zunächst gesungen. Ottostraßen-Lieder, zwei gibt es davon, wurden angestimmt und mit wahrer Begeisterung dargeboten. Tonangebend dabei waren unsere Musikinstrumentalisten Albert und Dietmar. Flotte Tanzrhythmen erklangen im Anschluss und erste Tanzwillige wurden aktiv auf dem Asphalt. Draußen war auch für die Kinder gesorgt. Auf einer Hüpfburg, bereitgestellt von Familie Witte, konnten sie sich austoben.

Diskjockey Mario hatte das richtige Gespür für den Geschmack der Tänzer. Immer wieder wurde mitgesungen und -geschunkelt.

Dass dabei die Lachmuskeln arg strapaziert wurden, andererseits aber auch Mitdenken gefordert war - der überschäumenden Stimmung tat es keinen Abbruch. Erst in der dritten Morgenstunde leerte sich schließlich das Zelt, nachdem man Cheforganisator Micha mehrfach hatte hochleben lassen.