Voraussetzung: Für den Steuerzahler bestand wirklich keine Pflicht, die Erklärung abzugeben. In solchen Fällen kann er den Antrag auf Veranlagung schriftlich zurückziehen. In der Regel akzeptiert das Finanzamt den Einspruch. Es sei denn, in der Erklärung gab es falsche Angaben oder Unstimmigkeiten, wenn etwa der Arbeitgeber einen Fehler beim Lohnsteuerabzug gemacht hat. Dann muss man unabhängig von der Veranlagung Steuern nachzahlen. Eine Nachzahlung dürfte jedoch die Ausnahme sein. "Die freiwillige Abgabe der Steuererklärung lohnt sich meistens", sagt Rauhöft. Denn in der Regel gibt es Geld zurück.