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Kegeln
Steinitzer Frauen holen in Thonberg einen Punkt

Die Steinitzerin Jana Rericha zeigte sich zum Schluss äußerst spielstark.
Die Steinitzerin Jana Rericha zeigte sich zum Schluss äußerst spielstark. FOTO: Kassmann/jkn1
Kegeln-2Landesliga. Im Kreisderby zwischen dem gastgebenden Thonberger SC und den Frauen des KSV 66 Steinitz trennten sich beide Vertretungen am Ende leistungsgerecht mit einem 4:4. War der KSV 66 in den Einzelspielen erfolgreicher, so konnte der Gastgeber mit dem besseren Mannschaftsresultat von 2953 zu 2903 Zählern aufwarten. jkn1

Insgesamt entsprach das Anfangsduo den Erwartungen. Karin Weise überraschte dabei mit einer weiter verbesserten und konzentrierten Vorstellung und konnte sich letztlich gegen die favorisierte Heidrun Böttcher mit 3:1 und 480 zu 465 Kegeln durchsetzen, dabei auch eine gewisse spielerische Stabilität beweisend. Marlen Makatsch erhoffte sich durch zuletzt hervorragende Leistungen wesentlich mehr. Von Beginn an fand sie kaum ihre spielerische Linie und musste mit 0:4 und für sie mageren 471 zu 527 Kegeln der Thonbergerin Karin Schramm den Sieg überlassen.

Im Mittelpart kam Nachwuchstalent Nadine Auras zum Einsatz und musste trotz großen kämpferischen Einsatzes gegen die Ex-Kreismeisterin Sandra Kirsten mit ihren 458 Kegeln zur Tagesbestleistung der Thobergerin mit 540 Kegeln Lehrgeld zahlen. Diesen Punktverlust glich aber Dana Köppe im Steinitzer Sextett wieder aus. Gegen die starke Anja Kador ließ sie sich nach schwächerem Beginn nicht die Butter vom Brot nehmen und glänzte mit zunehmender Spielzeit. Mit 3:1 und 494 zu 477 Kegeln hielt sie die Steinitzer Chancen weiter offen.

Mit Spannung wurden nun die Schlussduos erwartet und hier erwiesen sich überraschend die Gäste als dominanter. Beide gewannen ihre Partien sicher. Jana Rericha mit 3:1 und 494 zu 477 Kegeln gegen die Thonberger Spitzenspielerin Kathleen Jannasch und Steffi Bartuschk mit 3:1 und 502 zu 466 Zählern gegen Stefanie Hübner, was letztlich zum Punktgewinn führte. "Mit dem Saisonbeginn, zwei Auswärtsunentschieden, können wir absolut zufrieden sein", zog Teamchefin Steffi Bartuschk ihr Fazit.