Mit zahlreichen Partys und dem legendären Hahnenkammrennen hat das noble Kitzbühel wieder viel Prominenz angezogen. Bevor sich die Ski-Rennläufer am Samstag auf die weltweit schnellste Abfahrtsstrecke wagten, trafen sich die VIPs zur "Weißwurst-Party". Dabei waren der österreichische Volksmusiker Andreas Gabalier, TV-Koch Alfons Schuhbeck, die Sport-Legenden Niki Lauda und Franz Klammer sowie Ex-Skistar Maria Höfl-Riesch. Fußball-"Kaiser" Franz Beckenbauer drückte auf Nachfrage diplomatisch "allen die Daumen".

Ein Stammgast in Kitzbühel, Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger, schien geahnt zu haben, dass diesmal das Rennen unter keinem ganz so guten Stern stehen sollte: Der ehemalige Gouverneur von Kalifornien tauchte gar nicht auf - und ersparte sich damit die Jagd, die wegen Nebels auf verkürzter Strecke ausgetragen werden musste.

Hoch her ging es zuvor auf der Weißwurstparty beim Stanglwirt: Model Franziska Knuppe feierte im rosa Dirndl neben Verona Pooth - ebenfalls im Dirndl - und Ehemann Franjo im zünftigen Holzfällerhemd. Gabalier legte bei der Weißwurstzubereitung Hand an und rührte in einem riesigen Bottich. Es gab 6000 Weißwürste für 2000 Gäste.

Zieleinfahrt des Kitzbüheler Party-Rennens auf der Streif war am Samstagabend traditionell im mondänen VIP-Club. Nach dem Kampf um die "Kitz Charity Trophy" - Promis sammelten unter den Augen der Zielrichter Niki Lauda und Bernie Ecclestone bei einem Mini-Riesenslalom die Rekordsumme von 150 000 Euro für notleidende Tiroler Bergbauernfamilien - ging es zur "KitzRaceParty", moderiert von Ex-Skistar Maria Höfl-Riesch.

Feiern wollten Paul McCartneys Ex-Ehefrau Heather Mills, WM-Held Mario Götze mit Freundin, Topmodel Lena Gercke, Formel 1-Legende Jackie Stewart, Karstadt-Besitzer René Benko und Schauspieler Tobias Moretti mit Ehefrau. Die Fotografen erwarteten besonders den Auftritt von Extremsportler Felix Baumgartner und neuer Freundin, der rumänischen TV-Moderatorin Mihaela Rãdulescu.

Das Hahnenkamm-Rennwochenende ist für die Region Kitzbühel stets ein enormer Wirtschaftsfaktor. Die etwa 80 000 Besucher geben in den drei Renn-Tagen um die 35 Millionen Euro aus.