Innenstadtwettbewerb „Innenstadt! – Barrierefrei?“ ausgezeichnet worden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft hervor.

Gesucht wurden Projekte, die ein barrierefreies Bewegen und Einkaufen in Innenstädten für mobilitätseingeschränkte Menschen, Ältere und Familien mit Kindern ermöglichen. An Akteure aus Bernau bei Berlin, Dahme/Mark, Eberswalde und Rathenow werden Preisgelder von jeweils 5000 Euro vergeben.

Das Preisgeld gab es für das Konzept „Altstadterlebnis Dahme/Mark – barrierefrei für alle“, mit dem die Stadt Projekte für die barrierefreie touristische Erschließung der Innenstadt angestoßen hatte.

Das Konzept verfolgt das Ziel, möglichst alle Einrichtungen im historischen Zentrum entlang der Stadtmauer barrierefrei zu gestalten. Inzwischen wurden 44 Einzelvorhaben realisiert. Der barrierefreie Innenstadtrundkurs wurde mit dem barrierefreien Fläming-Skate verbunden.

Baustaatssekretär Rainer Bretschneider sagte während der Auszeichnung: „Die Brandenburger Innenstädte haben sich dank der Förderung und des großen Engagements der Akteure in den Kommunen wieder zu attraktiven Orten für Wohnen und Arbeiten, Kultur und Freizeit sowie Bildung, Handel und Gewerbe entwickelt. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung gewinnt der barrierefreie Zugang zu Handels-, Gewerbe- und Kultureinrichtungen an Bedeutung. Dazu gehören gut passierbare Straßen und Wege, barrierefreie ÖPNV- Halte, aber auch Geschäfte mit entsprechenden Angeboten. Der Wettbewerb dokumentiert eindrucksvoll eine Vielzahl an Ideen und Projekten. Wir wollen das würdigen, bekanntmachen und zum Nachmachen anregen.“

Insgesamt wurden 22 Beiträge aus 18 Brandenburger Städten eingereicht, heißt es weiter. Wettbewerbsteilnehmer waren nicht nur Kommunen, Sanierungsträger oder öffentlich beauftragte Büros, sondern auch Wohnungsbau- und Stadtmarketinggesellschaften, Kirchengemeinden und Betroffenenvertretungen.