Das Schauspiel „Im Rücken die Stadt“ lenkt am Dienstag, 20. Dezember, 19.30 Uhr, den Blick auf Menschen verschiedener Generationen im Osten Deutschlands und ihre Lebensentwürfe. Studentin Ina, gespielt von Laura Maria Hänsel, kehrt für einen Kurzbesuch in ihre Heimatstadt zurück. Auf der Suche nach der eigenen Identität will sie begreifen, welche Werte ihren Eltern und Großeltern wichtig sind, die einst die Ideen des Sozialismus vertraten. Der vielschichtige Stoff fragt danach, wo man in der bestehenden Gesellschaft eine Verwurzelung, eine Heimat, finden kann.

Knisternde Erotik und ungezügeltes Begehren, Stolz und Verletzlichkeit sind noch einmal Thema des Ballettabends „Leidenschaften“ am Mittwoch, 21. Dezember, 19.30 Uhr. Für die Erfolgsinszenierung entwickelte Winfried Schneider drei ganz unterschiedliche Choreographien. Zur Eröffnung zeigt das Ballettensemble zur Musik von Rodion Schtschedrin das Stück „Infantin und Narr“ frei nach einem Kunstmärchen von Oscar Wilde. Idealisierte Liebe und enttäuschte Leidenschaft vereinen sich in einer Choreographie zu Ravels „Bolero“. Den Abend der getanzten Gefühle beschließt Schtschedrins „Carmen-Suite“ nach Bizets großer Oper.

Dem Sprichwort „Wer suchet, der findet“ glaubt Minna von Barnhelm, die ihren Verlobten Tellheim sucht. Der will, arm wie er ist, nicht gefunden werden und damit hat die Angetraute in „Minna # Lessing“ mehr als ihre Liebesmüh. Zum letzten Mal steht am Freitag, 23. Dezember, 19.30 Uhr, das rasante Lustspiel „Minna # Lessing“. Die Titelrolle spielt Susann Thiede; Gunnar Golkowski den Major von Tellheim. Sinnlich und lustvoll nimmt die Inszenierung einen bekannten Theaterstoff ins Visier.

Karten für alle drei Vorstellungen sind erhältlich im Besucher-Service, Ticket-Telefon: 0355 7824 24 24, oder an der Abendkasse.