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Spremberger feiern Doppelsieg

Toller Saisonstart: Pascal Schneider (22) traf beim 6:0-Auftaktsieg des SC Spremberg gegen den FSV Lauchhammer gleich dreifach.
Toller Saisonstart: Pascal Schneider (22) traf beim 6:0-Auftaktsieg des SC Spremberg gegen den FSV Lauchhammer gleich dreifach. FOTO: Fupa
Landesklasse. SV Großräschen – Einheit Drebkau 2:0 (1:0). T: 1:0 Becker (25. Roland Scheumeister / rsm1

), 2:0 Klotz (72.); Z: 110; S: Stahn (Dresden); Drebkau: A.Branig - Galow, Herenz, Czarnowsky, Perkun (78.J.Noel), Leber-Semisch, Brauer, M.Branig (64.Hartmann), Rehn, Meritz (73.Simons), Schicktanz.

Die Drebkauer schlugen die spielerisch etwas feinere Klinge, ließen in der Abwehr wenig zu, produzierten bei ihren Angriffen allerdings auch keine echte Chance. Immer wieder liefen sich die Sturmspitzen, oft auch eigensinnig, in der gegnerischen Abwehr fest. Die Rä schener nutzten ihre einzige Chance, als Becker allein auf Branigs Tor zusteuerte und clever abschloss.

Nach der Pause forcierten die Drebkauer ihre Bemühungen um den Ausgleich und kamen zu einigen Standards. Aus diesen schlugen sie allerdings keinerlei Kapital. Der Torwart parierte einen Freistoß von Semisch (70.), wie auch gegen Meritz per Fuß. Ein Abstimmungsfehler verhalf den Gastgebern zum Konter, mit dessen Abschluss sie die Entscheidung herbeiführten. Einheit-Trainer Ronny Dokter: "In dem insgesamt ausgeglichenen Spiel machten unsere zwei Fehler den Unterschied."

SC Spremberg - FSV Lauchhammer 6:0 (2:0). T: 1:0 Nickerl (23.), 2:0, 3:0 Pas.Scheider (35.,58.), 4:0 Nickerl (60.), 5:0 Pas. Scheider (88.), 6:0 Rihm (89.); Z: 80; S: Kastner (Eisenhüttenstadt); SC: Kaubitzsch - F.Jensch, A.Schwarz, Domann, Rihm, Pas.Scheider, Thiele, Rico Hermann, Goethel (60.Raik Hermann), Nickerl (70.Schulze-Gruner), N.Pultermann (60.Kern).

Mit dem Anpfiff bestimmten und kontrollierten die Slamener das Geschehen. Die Gäste kamen nur zu sporadischen Angriffen. Nur zwei Halbchancen boten sich ihnen, während der SC drei Riesenchancen pro Halbzeit versiebte. Goethel tankte sich bis zur Grundlinie durch, legte zurück und Nickerl vollendete zur Führung. In ähnlicher Weise bereitete Thiele das 2:0 für Scheider vor. Auch nach der Pause änderte sich nichts an der Dominanz der Hausherren, die souverän ihr Programm abspulten und trotz der weiteren vier Treffer, durch Defizite in der Chancenverwertung, den Gast vor einer zweistelligen Pleite bewahrten.

Eintracht Lauchhammer-Ost - Spremberger SV 1:3 (0:0). T: 0:1 Schiffel (69.), 1:1 Hühne (72.), 1:2 Peter (83.), 1:3 Grabowski (86.); Z: 91; S: Effenberger (Bad Liebenwerda); SSV: John - Peter, Lönnig, Koch, Röder, Beuchel, Derner (55.Wenzko), Grabowski, Besenhard, Schiffel, Obstoy (89.Konik).

Die Eintracht-Kicker begannen überlegen. Der Aufsteiger hatte zunächst Mühe, fand aber über den Kampf ins Spiel. Lauchhammer vergab die Riesenchance zur Führung (35.). Der SSV hatte Pech, als Spielertrainer Schiffel nur den Pfosten traf (40.). Ansonsten spielte sich das Geschehen, ungeachtet der größeren Spielanteile der Ostler, überwiegend zwischen den Strafräumen ab. Nach dem Wechsel steigerten sich die Spremberger spielerisch. Nach einem zu kurz abgewehrten Einwurf war Schiffel mit dem 0:1 zur Stelle. Mit einem Freistoßtor bestrafte Eintracht den Sekundenschlaf der Gäste, die sich aber wieder über eine gelungene Freistoßvariante in Vorhand brachten. Lauchhammer warf dann alles nach vorn und lief prompt in einen, die Entscheidung bringenden, Konter. Eric Schiffel: "Wir sind rundum zufrieden, zumal mit Jäckel und Wietasch unser 70-Toreduo fehlte."

Eintracht Peitz - SV Döbern3:1 (2:1). T: 1:0 Brandt (20.), 2:0 Runge (31./FE), 2:1 Kadler (39./ET), 3:1 Brandt (54.); Z: 40; S: Lotz (Spremberg);

Peitz: M.Mucha - Gross (79.Leupold), Brandt, P.Bresinski, Thabow, Platz, Lohse, Kadler, Roy, Runge (58.Geissler)/86.Bähr), J.Neubert. Döbern: Schuffenhauer - Schiller (53.Schneider), Dybka, Heinke, Blechstein, Scholz (78.Grabowski), Dost, Januszewski, Behring, W.Mrosk, J.Mrosk.

Die Döberner Anfangsoffensive überstand Peitz unbeschadet, um dann druckvoll das Zepter zu übernehmen. Gross eroberte sich den Ball, setzte Kadler in Szene, der für Brandt zum 1:0 vorlegte. Einen Freistoß an die Grundlinie verlängerte Kadler in die Mitte, wo Brandt gefoult wurde. Runge verwandelte den fälligen Elfer.

Dann machte sich der Schlendrian in den Peitzer Reihen breit. Döbern, speziell mit guten Aktionen über die Außen, kam dadurch besser zum Zuge und verkürzte per Freistoß, dabei ein Missverständnis zwischen Kadler und dem Torwart nutzend. Döbern wurde danach präsenter, kassierte aber das 1:3 nach Brandts Sololauf. Die Eintracht versäumte es, den Deckel drauf zu machen. So wurde es durchaus noch einmal brenzlig und der erst 17-jährige Torwart Marcel Mucha rettete mehrfach für seine Vorderleute.