Das Mutterfirma Intersnack investierte dafür vier Millionen Euro und will 75 Arbeitsplätze schaffen. Der Branchenführer bei Salzgebäck mit den Marken sowie Funny-frisch, Chio, Pom-Bär und Goldfischli will mit der Erweiterung des 2012 erworbenen Krieschower Werkes die Marktposition stärken. "Wir legen 2013 das zweite Jahr in Folge zweistellig zu und wachsen deutlich schneller als die Branche", sagte der Sprecher der Intersnack-Geschäftsführung, Roland Gustav Stroese. "Damit erreichen wir die höchsten Zuwachsraten der deutschen Süßwarenindustrie."

Zwei Drittel der Cracker, Salzstangen und -Salzbrezeln werden in Deutschland verkauft, ein Drittel geht in den Export.

Derzeit sind in Krieschow etwa 200 Mitarbeiter an sieben Tagen pro Woche im Dreischichtsystem tätig. Die Produktion erfüllt höchste Zertifizierungsstandards. Der Neubau schafft Voraussetzungen, neben den vier bestehenden und drei neuen Produktionslinien bei Bedarf noch eine achte in Betrieb zu nehmen.

Spreeback sei mit der Jahresproduktion von 26 000 Tonnen Salzgebäck ein wichtiger Teil der Ernährungswirtschaft des Landes, sagte der stellvertretende Staatssekretär im Brandenburg Wirtschaftsministerium, Carsten Enneper. Der Kolkwitzer Bürgermeister Fritz Handrow (CDU) forderte die Landesregierung auf, Bedingungen zur Erweiterung des Gewerbegebietes Krieschow zu schaffen, beispielsweise zum Aufbau eines Mehlwerkes.