Finanziert wird das Projekt durch das Regionalbudget IV aus Mitteln des Landes Brandenburg und des Europäischen Sozialfonds. Sehr viele E-Mails und telefonische Informationen sowie die einheitlichen Erfassungsbögen des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport haben die Projektmitarbeiter inzwischen an die elf Ämter sowie die Städte Forst, Guben und Spremberg gesandt oder vor Ort Fragen beantwortet.

„Eine echte Sisyphusarbeit!“, nennt Gabriele Koblitz die aufwändige Recherche. Bei ihr werden noch bis zum Jahresende unter anderen Trägerschaften, Terminen der letzten Grundsinstandsetzung, der Eignung für den Behindertensport, der technischen Ausstattung, Sanitäranlagen, Öffnungszeiten, behindertengerechten Zugängen für Besucher sowie der Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel hinterfragt. Viele Sportanlagen für Trendsportarten wie Reiterhöfe, Bowlingbahnen und Fitnesscenter sind erst nach der Wende entstanden und befinden sich in privater Hand. Die meisten Sportstätten im Landkreis seien in kommunalen Besitz und werden überwiegend von Vereinen oder Schulen im Rahmen des Sportunterrichts betrieben, so Gabriele Koblitz und Hans-Ulrich Hadrian. Sie hätten ausschließlich positive Resonanz bekommen, versichern sie.

„In den 1990er-Jahren und zuletzt vor zehn Jahren gab es solch eine Erfassung bereits. Die neuesten Daten werden im Rahmen der Sportstättenplanung durch das Land verwendet, um die bestehenden Anlagen zu entwickeln“, sagte Kreisverwaltungs-Mitarbeiterin Isolde Heinze kürzlich.