Januar (18 Uhr im Tennisheim am Holzhof) startet die örtliche SPD schon in der ersten Woche des neuen Jahres wieder voll durch.

Auf zwölf ereignisreiche, arbeitsintensive und in der politischen Auseinandersetzung oft auch hitzige Monate blickte SPD-Stadtchef Kai Dietrich zurück. „Wir sind auch in diesem Jahr die aktivste politische Gruppe in Elsterwerda gewesen. Das lohnt sich, denn die Bürgerbeteiligung an unseren politischen und gesellschaftlichen Aktivitäten steigt“, zog der Ortsvereinsvorsitzende eine erfolgreiche Bilanz. So habe man zur 1. Mai-Radtour durch den Naturpark fast 60 und beim Gummistiefelweitwurf-Spektakel am 3. Oktober mehr als 100 Aktive und Schaulustige begrüßt.

Selbst erst im Bundestagswahlkampf 2005 beigetreten, konnte der Vorsitzende danach Urkunden für insgesamt 120 Jahre SPD-Treue verteilen. René Schöne (Dreska), Mathias Wiedemann (Hohenleipisch), Tino Richter (Kraupa) und Uwe Dewitz (Elsterwerda) wurden für 20 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Milde lächeln kann auch darüber der Elsterwerdaer Frank Scheibelt, dessen Parteibuch einen Ersteintrag aus dem Jahre 1971 aufweist. Zuvor war er aus der DDR in die Bundesrepublik geflüchtet und hatte sich nach einer Veranstaltung und einem Händedruck mit Willy Brandt spontan für den Eintritt entschieden. Heute ist er mit dieser Geschichte der „dienstälteste Genosse“ in der gesamten SPD Elbe-Elster.

Die drei Pokalsieger des Weihnachtsbowling wurden geehrt: Ex-Landrat Klaus Richter kam mit 141 Pins auf Platz drei. Neun Punkte mehr auf dem Konto hatte in ihrer besten Runde die silber gekrönte Stadtverordnete und selbstständige Schneiderin Michaela Jahn-Demmel. Sie wurde erst auf den allerletzten Kugeln noch von Theo Fiala (158 Pins) abgefangen, der eindrucksvoll beweisen konnte, dass er nicht nur mit der „Fußball-Kugel“ bei Preußen Elsterwerda umzugehen weiß.