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Berlin
Watzke kritisiert Rummenigge für Haltung zu 50+1

Exklusiv | Berlin. Drei Wochen nach der zeitweiligen Unterbrechung der griechischen Fußball-Superliga wird die höchste Spielklasse des Landes fortgesetzt. "Die Meisterschaft wird am Wochenende starten", sagte Superligasprecher Alexis Kougias im griechischen Rundfunk. Zuvor hatten Vertreter der 16 Superliga-Vereine eine Vereinbarung unterzeichnet, mit der ab kommender Saison noch härtere Strafen wegen Ausschreitungen eingeführt werden sollen. Die Meisterschaft war am 13. März unterbrochen worden, nachdem es am Vorabend beim Spitzenspiel zwischen Paok Saloniki und AEK Athen zu schweren Zwischenfällen gekommen war. Paoks Besitzer Iwan Savvidis hatte mit einem Revolver an seinem Gürtel den Rasen gestürmt.

Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat die Kritik von Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge an der Beibehaltung der 50+1-Regel durch die DFL-Mitgliederversammlung zurückgewiesen. "Was an einem demokratisch herbeigeführten Beschluss so schlimm sein soll, das weiß ich nicht. Wir müssen aufpassen, dass wir die Bundesliga nicht so sehr spalten, wie sich gerade die deutsche Gesellschaft zu spalten scheint", sagte Watzke in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt". Die Abschaffung der 50+1-Regel berge "enormen sozialen Sprengstoff", warnte Watzke. Er habe versucht, sagte Watzke, in einem Telefonat mit Rummenigge dessen Argumentation gegen die Regel zu verstehen.

(dpa/sid)