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Roubaix
Sturz überschattet Sagans Sieg bei Paris-Roubaix

Roubaix. Weltmeister Peter Sagan aus dem deutschen Team Bora-hansgrohe hat den von Stürzen geprägten Frühjahrsklassiker Paris-Roubaix gewonnen. Der schlimmste Zwischenfall betraf den Belgier Michael Goolaert, der mit dem Helikopter ins Krankenhaus nach Lille gebracht werden musste und sich in ernstem Zustand befinden soll. Der 23-Jährige musste nach dem Unfall auf dem zweiten Kopfsteinpflaster-Sektor Briastre offenkundig reanimiert werden, wie TV-Aufnahmen nahelegten.

Nach 257 Kilometern, insgesamt 29 der gefürchteten Kopfsteinpflaster-Passagen und fast sechs Fahrstunden erreichte Sagan als Erster die Ziellinie des altehrwürdigen Velodroms von Roubaix. Zweiter bei der 116. Ausgabe der "Königin der Klassiker" wurde am Sonntag der Schweizer Silvan Dillier (AG2R). Die Deutschen um den früheren Roubaix-Sieger John Degenkolb und den viermaligen Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin spielten in der "Hölle des Nordens" keine Rolle. Martin hatte nach einem unverschuldeten Sturz keine Chance mehr.

(sid)