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| 16:00 Uhr

Stimmen zur EM-Vergabe
„Ein riesengroßes Fest mit ganz Europa feiern"

Nyon. Die Freude auf ein neues Sport-Großereignis ist riesengroß.

Hermann Winkler, Sachsens Fußballchef: „Ich bin glücklich. Das ist die erste Fußball-Europameisterschaft auf sächsischem Boden.“ Zwölf Jahre nach den WM-Spielen in der Stadt von Bundesligist RB Leipzig, der zum Zeitpunkt der Bekanntgabe in Nyon ein öffentliches Training absolvierte, ist die Stadt einer von zehn Standorten des Kontinental-Turniers 2024. „Klasse“, twitterte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer.

Hermann Winkler (CDU), Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes
Hermann Winkler (CDU), Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes FOTO: dpa / Jan Woitas

Reinhard Grindel (DFB-Präsident): „Ich bedanke mich beim UEFA-Exko für das unglaubliche Vertrauen. Ich spüre Verantwortung. Wir werden alles dafür tun, den Erwartungen gerecht zu werden. Wir werden alles tun, das Vertrauen zu rechtfertigen.“

Mustafa Yeneroglu, deutsch-türkischer AKP-Abgeordneter und Erdogan-Vertrauter: „Schade, dass es diesmal für die Türkei nicht geklappt hat“, twitterte er am Donnerstagnachmittag. „Nach drei erfolglosen Bewerbungen wäre die Türkei diesmal ein schöner Ort für #EURO2024 gewesen. Aber ich freue mich auch für Deutschland.“

FOTO: dpa / Uwe Anspach

Philipp Lahm (Botschafter der EM-Bewerbung 2024): „Ich bin sehr stolz. Es war eine unglaubliche Spannung. Man weiß nie, was passiert. Wir haben uns viel vorgenommen. Wir wollen gemeinsam ein riesengroßes Fest mit ganz Europa feiern.“

Joachim Löw, Bundestrainer: „Ich glaube, dass so ein Turnier bei Spielern, die jetzt 16, 17 18, 19, 20 Jahre alt sind, eine große Motivation auslöst“, sagte Löw. Auch vor der WM 2006 in Deutschland habe man gemerkt, „dass junge Spieler unglaublich bereit waren, bei so einem Turnier dabei zu sein.“ Deutschland hatte sich in Nyon gegen die Türkei durchgesetzt.

Frank Baranowski (Oberbürgermeister Gelsenkirchen): „Sportlich haben wir schon viele Großereignisse gestemmt wie die Fußball-WM 1974 und 2006, die Euro 1988, die Eishockey-WM 2010 und das Champions-League-Finale 2004. Wir freuen uns, 2024 tolle Spiele erleben und viele Gäste in unserer Stadt begrüßen zu dürfen.“

 DFL-Präsident Reinhard Rauball
DFL-Präsident Reinhard Rauball FOTO: dpa / Soeren Stache

Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB): „Erst im Januar die Europameisterschaft der Handballer, dann im Sommer das Turnier der Fußballer“, sagte DHB-Präsident. „Deutschland darf sich 2024 mit zwei Großereignissen auf ein fantastisches Sportjahr freuen.“

Christian Seifert (DFL-Geschäftsführer): „Wir freuen uns, dass Fußball-Deutschland die Gastgeberrolle für die EM 2024 einnimmt. Die Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga haben ebenso wie die DFL diese erfolgreiche Bewerbung mitgetragen. Mit der hervorragenden Stadion-Infrastruktur werden die zehn Spielorte eine tolle Bühne für das Turnier bieten.“

Alfons Hörmann, Präsident Deutscher Olympischer Sportbundes
Alfons Hörmann, Präsident Deutscher Olympischer Sportbundes FOTO: dpa / Tobias Hase

Hans-Joachim Watzke, Borussia-Dortmund-Geschäftsführer: „Das ist ein schöner Tag“, sagte Watzke. „Und das ist endlich in diesem Sommer eine sehr positive Nachricht für den deutschen Fußball.“

Michael Müller (SPD), Berlins Regierender Bürgermeister: „Berlin ist Sportmetropole, das gilt für die Leichtathletik beim ISTAF genauso wie für den Berlin-Marathon, aber auch für Fußball“, wird Müller in einer Senats-Mitteilung zitiert: „Ich bin sicher, Berlin wird inmitten dieses Sommermärchens eine zentrale Rolle spielen.“

Reinhard Rauball (DFL-Präsident): „Heute ist ein guter Tag für den deutschen Fußball. Wir alle haben die Bilder und Emotionen von 2006 noch lebhaft im Gedächtnis und freuen uns auf ein weiteres internationale Fußball-Großereignis im eigenen Land. Die EM 2024 wird viele Menschen für unseren Sport begeistern - in Deutschland und weit darüber hinaus.“

Heiko Maas (SPD, Außenminister): „Mein Glückwunsch an den DFB und an alle zukünftigen EM-Städte für diese großartige Bewerbung. Das wird die Gelegenheit sein, zu zeigen, wofür wir in Deutschland einstehen: Für Weltoffenheit und Toleranz, für Freiheit und Respekt. Wir sollten die Europameisterschaft gemeinsam zu einem Turnier für alle Europäer machen. Es freut mich besonders, dass der DFB die Europameisterschaft zum Anlass nimmt, um als einer der ersten nationalen Fußballverbände eine Menschenrechtsstrategie in seine Satzung aufzunehmen. Das ist in diesen Zeiten das richtige Signal.“

Dietmar Schäfers, Stellvertretender IG BAU-Bundesvorsitzende: „Mit dem Zuschlag für die Euro 2024 hat Deutschland die Chance, wieder ein großartiges Turnier auszurichten und so an das Sommermärchen der Fußball-WM 2006 anzuknüpfen. Anders als noch zur WM stehen dabei heute endlich auch die Menschen- und damit gleichzeitig die Arbeitsrechte auf der Agenda.“ Es sei gut, dass der DFB sich zu seiner Verantwortung bekenne, fügte Schäfers hinzu. „Mit der UEFA-Entscheidung können und müssen jetzt den Worten Taten folgen. Die EM 2024 muss das sauberste Turnier aller Zeiten werden.“

Joseph S. Blatter (früherer FIFA-Präsident): "Es ist großartig, dass die UEFA zu ihrem ursprünglichen Format zurückkehrt - und die Veranstaltung wie im Jahr 2020 nicht auf den gesamten Kontinent verteilt. Deutschland als Gastgeber garantiert ein Turnier auf höchstem infrastrukturellen und logistischen Niveau."

Alfons Hörmann (DOSB-Präsident): „Ganz Sportdeutschland gratuliert dem DFB. Das schafft faszinierende mittelfristige Perspektiven und wird auch weit über den Fußball hinaus wirken. Wir freuen uns sehr, dass die Fußball-EM 2024 für Deutschland erneut die Gelegenheit bietet, sich als weltoffener und hervorragender Gastgeber zu präsentieren. Die Fans aus ganz Europa werden sicher wieder ein großes Fest feiern. Wir wünschen dem DFB eine erfolgreiche Vorbereitung und uns gemeinsam viel Vorfreude auf dem Weg zur EM.“

Andreas Michelmann (Präsident des Deutschen Handballbundes): „Herzlichen Glückwunsch an den Deutschen Fußball-Bund zur erfolgreichen Bewerbung um die EM 2024! Erst im Januar die Europameisterschaft der Handballer, dann im Sommer das Turnier der Fußballer - Deutschland darf sich 2024 mit zwei fantastisches Sportjahr freuen.“

(SID/dpa/uf)