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| 07:37 Uhr

Kopenhagen
Schweiz schrammt am WM-Titel im Eishockey vorbei

Kopenhagen. Als die Schweden ihnen beim 2:3 nach Penaltyschießen das Gold vom Silbertablett rissen, verließen die Schweizer Eishockey-Helden die Kräfte. An die Bande gelehnt saßen sie auf dem Eis und starrten ins Nichts, Tränen füllten ihre Augen. "Eine riesige Leere ist im Moment da", sagte Stürmer Simon Moser. Fast apathisch nahmen sie ihre Silbermedaillen entgegen. Als der alte und neue Weltmeister im goldenen Konfettiregen seinen elften Titel feierte, waren sie längst in der Kabine verschwunden.

Als die Schweden ihnen beim 2:3 nach Penaltyschießen das Gold vom Silbertablett rissen, verließen die Schweizer Eishockey-Helden die Kräfte. An die Bande gelehnt saßen sie auf dem Eis und starrten ins Nichts, Tränen füllten ihre Augen. "Eine riesige Leere ist im Moment da", sagte Stürmer Simon Moser. Fast apathisch nahmen sie ihre Silbermedaillen entgegen. Als der alte und neue Weltmeister im goldenen Konfettiregen seinen elften Titel feierte, waren sie längst in der Kabine verschwunden.

Für die Schweizer Überflieger war der Absturz so kurz vor dem ultimativen Ziel auch deshalb so schmerzhaft, weil sie ihn schon einmal erlebt hatten. Während für die Deutschen der olympische Finaleinzug bei Olympia im Februar der größte Erfolg ihrer Eishockey-Geschichte war, wiederholten die Eidgenossen in der Royal Arena ihren Coup von 2013, als sie ebenfalls den Skandinaviern unterlagen. "Wieder haben uns die Schweden die Party versaut", meinte Trainer Patrick Fischer, "sie sind Spezialisten darin."

(sid)