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| 09:55 Uhr

Moskau
Russland weist Verdacht der Bestechung zurück

Moskau. Im Skandal um Doping und Korruption im Biathlon-Weltverband IBU hat der russische Spitzenfunktionär Viktor Maigurow Bestechung bei der Vergabe der WM 2021 an Tjumen in Sibirien dementiert. Maigurow (49) wies Vorwürfe zurück, der IBU-Präsident Anders Besseberg oder Generalsekretärin Nicole Resch hätten positive russische Dopingproben verschwinden lassen. Sie hätten dafür kein Motiv gehabt, sagte der Ex-Biathlet der russischen Agentur R-Sport in Moskau.

Im Skandal um Doping und Korruption im Biathlon-Weltverband IBU hat der russische Spitzenfunktionär Viktor Maigurow Bestechung bei der Vergabe der WM 2021 an Tjumen in Sibirien dementiert. Maigurow (49) wies Vorwürfe zurück, IBU-Präsident Anders Besseberg oder Generalsekretärin Nicole Resch hätten positive russische Dopingproben verschwinden lassen. Sie hätten dafür kein Motiv gehabt, sagte der Ex-Biathlet der russischen Agentur R-Sport in Moskau.

Die österreichische Staatsanwaltschaft ermittelt im Biathlon-Skandal gegen zwölf Personen, zu denen auch Betreuer und Sportler des russischen Biathlon-Teams zählen. Es geht unter anderem um die WM 2017 in Hochfilzen. Besseberg und Resch lassen ihre Ämter ruhen. Wegen der Doping-Vorwürfe gegen Russland hat die IBU Tjumen die WM schon wieder aberkannt.

(dpa)