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Radsport
Forsterin Romy Kasper in Berlin schwer gestürzt

Romy Kasper ist beim Berliner Sechstagerennen gestürzt.
Romy Kasper ist beim Berliner Sechstagerennen gestürzt. FOTO: Hammerschmidt Frank
Berlin. Die Forsterin Romy Kasper ist beim Sechstagerennen in Berlin schwer gestürzt. Sie musste in einem Berliner Krankenhaus auf der Intensivstation betreut werden. Von Sven Hering

Eigentlich wollte sie beim Berliner Sechstagerennen Erfahrungen sammeln und Pluspunkte für die Bahn-WM sammeln. Doch Romy Kasper vom PSV Forst musste am Samstag den Wettbewerb unfreiwillig beenden. Nach einem schweren Sturz war sie mit Verdacht auf eine Einblutung im Gehirn in ein Berliner Krankenhaus gebracht und auf der Intensivstation betreut worden. „Der Verdacht hat sich zum Glück nicht bestätigt, es sind lediglich zwei Rippen gebrochen“, sagte die 29-Jährige am Sonntag auf RUNDSCHAU-Nachfrage. An den Sturz selbst kann sie sich nicht mehr erinnern. „Ich habe mir die Szene aber inzwischen auf Video angeschaut“, so die Forsterin. Demnach sei sie im Madison, wo sie mit Lisa Küllmer (RSC Cottbus) ein Team bildete, beim Wechsel von einer italienischen Fahrerin abgeräumt worden. „Ich war mal wieder nicht selbst schuld, doch das hilft mir jetzt auch nicht weiter“, so Romy Kasper. Trotzdem hat die PSV-Fahrerin die Hoffnung nicht aufgegeben, schon bald wieder aufs Rad steigen zu können. „Ich weiß, wie es sich mit gebrochenen Rippen fährt“, sagt sie. Ihr großes Ziel in diesem Jahr sei weiterhin die Teilnahme an der Bahn-WM.