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Incheon
Proteste beim Test des koreanischen Eishockey-Teams

Niedergetrampelte Porträtbilder von Nordkoreas Diktator Kim Jong Un, zerrissene Vereinigungsflaggen und verschärfte Sicherheitsmaßnahmen: Lautstarke Proteste haben den einzigen Olympia-Test des gemeinsamen Eishockey-Teams von Süd- und Nordkorea für das Frauen-Turnier bei den Winterspielen in Pyeongchang überschattet.

Während der 1:3-Niederlage der Asiatinnen in Incheon gegen Schweden machten vor der Arena mehrere Dutzend Gegner der Entscheidung für die symbolträchtige Vereinigung der beiden Mannschaften aus den verfeindeten Ländern mit Sprechchören ihrer Verärgerung Luft. Ein großes Polizeiaufgebot trennte die Demonstranten von ebenfalls zahlreich vertretenen Befürwortern des historischen Olympia-Deals.

(sid)