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Kritik an TV-Experte
Miller gibt Hochzeit die Schuld für Veiths sportliche Krise

Der frühere US-Skistar Bode Miller hat eine ganz eigene These zu den aktuellen sportlichen Schwierigkeiten der österreichischen Rennläuferin Anna Veith. Die Ursache sei im Privatleben zu suchen.

"Das Knie ist sicher ein Problem. Aber sie hat ja auch geheiratet", sagte der 40-Jährige als TV-Experte des Senders NBC: "Ich möchte den Partnern nicht die Schuld geben, doch es könnte am Ehemann liegen."

Veith (28) hatte 2014 in Sotschi noch unter ihrem Geburtsnamen Anna Fenninger Gold im Super-G geholt und im April 2016 geheiratet. Beim Riesenslalom am Donnerstag, den sie als Zwölfte beendete, ließ sich Miller nach dem ersten Durchgang zu seinen Aussagen hinreißen. Die Historie zeige, dass es sehr schwierig sei, mit Familie oder nach einer Hochzeit Rennen zu fahren, so Miller.

Wenig später ruderte er zurück: "Ja, ich entschuldige mich. Das war ein unüberlegter schlechter Witz. Ich bin nach meiner Hochzeit gefahren und weiß, wie sehr das hilft. Man braucht Unterstützung."

Bei Twitter erläuterte er, er habe nicht ernsthaft Veiths Ehemann die Schuld geben wollen. Es ginge um die Verschiebung von Prioritäten. "Die Geschichte hat gezeigt, dass das hart ist. Egal ob für Mann oder Frau."