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Olympia in Pyeongchang
Eröffnungsfeier kostete 50 Millionen Euro

Rund 50 Millionen Euro hat sich Südkorea die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele kosten lassen. Damit war die Feier etwas günstiger als zunächst geplant.

Zunächst hatte man einen Etat von 75 Millionen Euro, "doch man wollte zeigen, dass man ein bescheidenes Land ist, das auch mit kleinen Mitteln ein solches Fest organisieren kann", sagte der Technische Direktor der Show, Song Seung Hwann.

Schon seit Monaten habe festgestanden, dass Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Kim Yuna das Feuer im Stadion entzünden werde. Bis zuletzt konnte das Geheimnis gehütet werden. "Ich war etwas nervös", sagte die Vancouver-Olympiasiegerin. "Wir konnten die Fackelübergabe mit den Eishockeyspielerinnen nicht üben."

Erst am Tag zuvor wurde festgelegt, dass die beiden Eishockeyspielerinnen Chong Su Hyon (Nordkorea) und Park Jong Ah (Südkorea) gemeinsam eine lange Treppe mit 120 Stufen emporsteigen sollten, um die Fackel auf einer erhöhten Plattform an Kim zu überreichen. "Es war mir eine Ehre, das Olympische Feier zu entzünden", sagte die 27-Jährige.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) war mit der Eröffnungsfeier zufrieden. Als "spektakulär" und "aufregend" bezeichnete IOC-Sprecher Mark Adams das Fest. Das 35.000 Besucher fassende Stadion war nach Angaben der Organsiatoren zu 99,2 Prozent ausverkauft.