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| 02:42 Uhr

Zweite Eisbären-Niederlage

Noch ist alles drin für die Eisbären um Julian Talbot (r.). Am Mittwoch geht es in Berlin weiter.
Noch ist alles drin für die Eisbären um Julian Talbot (r.). Am Mittwoch geht es in Berlin weiter. FOTO: dpa
Mannheim. Die Eisbären Berlin haben im Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die zweite Niederlage gegen die Adler Mannheim kassiert. Der DEL-Rekordmeister unterlag im dritten Spiel der Serie "Best of Seven" bei den Adlern knapp mit 2:3 (1:2, 0:1, 1:0) und liegt mit 1:2 zurück. Jan Schröder

Louis-Marc Aubry und Florian Busch trafen für die Berliner. Nach starken Leistungen in den ersten beiden Spielen wurden die Berliner diesmal erst in der Schlussphase gefährlich.

Nach der 3:6-Auswärtsniederlage vom Freitag starteten die Mannheimer hochmotiviert ins Spiel. In der mit 13 600 Zuschauern ausverkauften SAP-Arena dominierten sie die Anfangsminuten und gingen durch Brent Raedeke in Führung. Nachdem die Eisbären lange kaum für Gefahr gesorgt hatten, kamen sie durch eine starke Einzelaktion zum überraschenden Ausgleich: Aubry traf nach einem Sololauf durch die gesamte Mannheimer Hintermannschaft.

Trotzdem gingen die Berliner mit einem Rückstand in die erste Pause, weil Chad Kolarik ein Vier-gegen-drei-Powerplay der Gastgeber nutzte. Auch im zweiten Abschnitt hatten die Mannheimer die besseren Chancen, Luke Adam baute ihren Vorsprung aus.

Im Schlussdrittel beschränkten sich die Gastgeber darauf, die Führung zu verwalten. Trotzdem blieben die Angriffsversuche der Eisbären lange harmlos. Auch nach Buschs Anschlusstreffer konnten sie dem Spiel keine Wende mehr geben.