| 02:39 Uhr

Worrack in der Hitze von Doha Siebte im WM-Einzelzeitfahren

Trixi Worrack lag am Dienstag zwischenzeitlich auf Medaillenkurs.
Trixi Worrack lag am Dienstag zwischenzeitlich auf Medaillenkurs. FOTO: dpa
Doha. In der gleißenden Hitze von Doha ist Trixi Worrack aus Dissen (Spree-Neiße) am Dienstag im WM-Einzelzeitfahren auf Rang sieben gelandet. Damit war die Lausitzerin 1:11 Minuten langsamer als Siegerin Amber Neben (USA). dpa/jam

Die Plätze zwei und drei belegten die Niederländerin Ellen van Dijk (0:05 Minuten zurück) und Katrin Garfoot aus Australien (0:08).

Obwohl es erwartungsgemäß nicht für eine Top-Platzierung reichte, schlug sich Worrack, die bei einem Sturz im März in Italien eine Niere verloren hatte, aber achtbar. Zwischendurch hatte die 35-Jährige sogar auf Medaillenkurs gelegen, doch in der zweiten Rennhälfte musste sie sich den Strapazen beugen. "Weil mir eine Niere fehlt, ist meine Erholung schlechter. Das macht sich bemerkbar", erklärte Worrack, die im Teamzeitfahren Platz zwei belegt hatte.

Bei Temperaturen von weit über 30 Grad musste sich die zweite deutsche Starterin Lisa Brennauer nach 28,9 Kilometern mit dem sechsten Platz begnügen (+0:57). "Bei mir ist der Wurm drin. Ich muss das analysieren. Ich möchte schon nochmal dahin, wo ich mal war", haderte die erschöpfte und schweißgebadete Ex-Weltmeisterin im Ziel.

Ebenfalls nichts zu holen gab es für die deutschen Junioren. Bastian Flicke (Döbern/PSV Forst) belegte über 28,9 Kilometer in 37:34 Minuten den 25. Platz, für den Vetschauer Richard Banusch (RSC Cottbus) reichte es nur zu Rang 31 (37:54).