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Wo ist Dembélé? Beim BVB herrscht Rätselraten

Der von Barcelona umworbene Dembélé tauchte am Donnerstag nicht beim Training auf.
Der von Barcelona umworbene Dembélé tauchte am Donnerstag nicht beim Training auf. FOTO: dpa
Dortmund. Ousmane Dembélé will im Poker um seinen Transfer von Borussia Dortmund zum FC Barcelona offenbar Fakten schaffen. Er kann beim Revierclub aber vorerst nicht auf eine Einwilligung hoffen. dpa/jam

Zur Verwunderung der BVB-Führung fehlte der vom spanischen Renommierclub umworbene Ausnahmekönner am Donnerstag unentschuldigt beim Morgen-Training des Fußball-Bundesligisten. "Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung, warum er nicht da war. Wir haben versucht, ihn zu erreichen. Das ist nicht gelungen. Ich hoffe, dass nichts Schlimmes passiert ist", sagte BVB-Trainer Peter Bosz. Aufkommende Gerüchte über eine Einigung beider Clubs dementierte die Borussia umgehend.

Nur wenige Minuten nach dem Statement des niederländischen Fußball-Lehrers Bosz wurde heftig spekuliert. Laut der französischen Sportzeitung "L'Equipe" sollte der 20-jährige Dembélé bereits auf dem Weg nach Barcelona sein, um einen Vertrag zu unterzeichnen.

Auf den neuerlichen Medien hype um Dembélé reagierte der börsennotierte BVB mit einer Ad-hoc-Mitteilung. Darin wurden Verhandlungen mit den Katalanen bestätigt: "In diesem Gespräch haben die Vertreter des FC Barcelona ein Angebot unterbreitet, welches nicht dem außerordentlichen fußballerischen und sonstigen Stellenwert des Spielers und auch nicht der derzeitigen Marktsituation des europäischen Transfermarktes entsprach. Dieses Angebot hat der BVB abgelehnt."

BVB-Sportdirektor Michael Zorc teilte am Nachmittag mit, dass sich Dembélé in Dortmund aufhalte. Wegen seines unentschuldigten Fehlens im Training sei er vorläufig suspendiert worden.