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| 02:42 Uhr

WM-Pechvogel Reus macht das Spiel der DFB-Elf gefährlicher

Joachim Löw ist froh, Marco Reus wieder dabei zu haben.
Joachim Löw ist froh, Marco Reus wieder dabei zu haben. FOTO: dpa
Tiflis. Ein Tor, zwei Lattentreffer und offensiv jederzeit brandgefährlich – Marco Reus tut dem Fußball-Weltmeister einfach gut. Auch Joachim Löw ist erleichtert, dass der Pechvogel des WM-Jahres im Nationaltrikot einen verheißungsvollen Neustart feiern konnte. dpa/jam

"Wir alle sind schon froh, dass Marco Reus wieder zurück ist. Unser Spiel ist mit ihm variabler und auch gefährlicher", sagte der Bundestrainer nach dem 2:0-Sieg in Tiflis gegen Georgien.

Der 25 Jahre alte Dortmunder war der beste Mann auf dem Platz. Der verhinderte WM-Champion demonstrierte seine außergewöhnlichen Qualitäten und hätte sich eigentlich noch mit mehr Toren belohnen müssen, wie er selbstkritisch bemerkte. "Wir haben unheimlich viele Torchancen herausgespielt, schon vor dem 1:0. Auch an meine Person denke ich da. Da kann man schon früher das 1:0 machen", sagte Reus. Erst in der 39. Spielminute verwertete er seine dritte große Torchance zum Führungstor.

Reus bestätigte im EM-Qualifikationsspiel seinen Status als Mann für wichtige Treffer. Es war im 25. Länderspiel sein neuntes Tor, das siebte in einem Pflichtspiel und schon zum fünften Mal das richtungsweisende 1:0. Sein Jahr 2014 war wegen drei schwerer Verletzungen am linken Fuß hingegen negativ geprägt, die WM verpasste er. Doch nun: Tor gegen Australien, Tor in Georgien - 2015 begann für Reus top.

"In der Offensive sind wir mit ihm noch mal schwieriger auszurechnen, weil er verschiedene Positionen spielen kann", beschrieb Löw den Wert des torgefährlichen Angreifers. "Marco ist ein Spieler, der gerne in den Zwischenräumen agiert, der eine sehr gute offene Ballkontrolle hat und im Abschluss sehr gefährlich ist."

Auffällig gut harmonierte Reus im Nationalstadion von Tiflis mit Mario Götze, seinem Kumpel aus gemeinsamen Zeiten bei Borussia Dortmund. Schon am Samstag werden sich die guten Freunde wiedersehen - dann aber als Gegner beim Bundesliga-Hit Dortmund gegen Bayern.