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Vorspielen für den neuen Trainer: Dynamo-Profis unter Beobachtung

Uwe Neuhaus wird Dresdens neuer Coach. Er will sich alle Spieler "intensiv anschauen".
Uwe Neuhaus wird Dresdens neuer Coach. Er will sich alle Spieler "intensiv anschauen". FOTO: dpa
Rostock. Bei Dynamo Dresden halten die turbulenten Tage und Wochen an. Das Heimspiel gegen Bielefeld ist für die Profis die erste Gelegenheit, sich beim nächsten Trainer Neuhaus zu empfehlen. dpa/jam

Dynamo Dresden bleibt auch nichts erspart: Die Mannschaft befindet sich seit Monaten auf Talfahrt, der erst vor Wochen verpflichtete Trainer Peter Németh ist seit Donnerstag auf Abstiegstour, und nun kreuzt an diesem Samstag (14 Uhr/MDR) auch noch der souveräne Ligaprimus Arminia Bielefeld auf. Für die Dynamo-Profis, die in diesem Jahr nur eines von neun Spielen gewonnen haben, ist es die erste Gelegenheit, sich dem nächsten Trainer Uwe Neuhaus zu empfehlen. "Ich werde die verbleibenden Partien nutzen, um mir die Mannschaft und alle Spieler intensiv anzuschauen", kündigte dieser unmittelbar nach seiner Verpflichtung zur nächsten Saison an.

Dynamos Kapitän Cristian Fiel wird der 55-Jährige, der von 2007 bis 2014 beim Zweitligisten 1. FC Union Berlin an der Seitenlinie stand, nur auf der Tribüne begrüßen können. Der Routinier hat sich in dieser Woche einen Faserriss in der linken Wade zugezogen und fällt vorerst aus. Das erschwert die Aufgabe für den glücklosen Coach Németh, der, seit er am 17. Februar Stefan Böger ablöste, bei sechs Anläufen nur einen Sieg feiern durfte. Ob es ausgerechnet gegen die Arminen zum zweiten Erfolg reicht, ist mehr als fraglich. Das Team von Trainer Norbert Meier kommt nach dem Einzug in das Halbfinale des DFB-Pokals mit breiter Brust in die Elbmetropole.

Erfurt will nicht jammern

Wie in Dresden gab es auch in Erfurt zuletzt nicht viel zu feiern. Auch da musste der Trainer Walter Kogler nach vier Pleiten in Folge gehen. Unter Nachfolger Christian Preußer kassierten die Rot-Weißen in Mainz prompt die fünfte Niederlage. Und nun kommt am Samstag mit dem Halleschen FC auch noch das beste Auswärtsteam der Liga ins Steigerwaldstadion. "Die Situation ist nicht einfach, aber wir jammern jetzt nicht rum. Die Trainingsleistungen waren gut", sagte Preußer vor seinem Heimdebüt.

Mit Torjäger Marcel Ziemer kann der FC Hansa Rostock ins Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers gehen. Der 29-jährige Angreifer, der mit 14 Toren Hansas bester Saisonschütze ist, hat den Muskelfaserriss, den er sich Ende März zugezogen hat, auskuriert.

Sorgenfrei geht der Chemnitzer FC in die Schlussphase. Nur noch zwei Punkte fehlen dem Team von Trainer Karsten Heine zum Saisonziel von 45 Punkten. Es geht jedoch zum Aufstiegskandidaten Münster.