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„Von alleine wird das nicht laufen“

Pause statt Pauschenpferd: Christopher Jursch darf dreieinhalb Monate nicht an die Geräte.
Pause statt Pauschenpferd: Christopher Jursch darf dreieinhalb Monate nicht an die Geräte. FOTO: tsr1/mih1
Cottbus. Die Zuschauer in der Lausitz dürfen sich wieder auf Bundesliga- Turnen freuen. Nach der knappen Auswärtsniederlage zum Auftakt empfängt der SC Cottbus zum ersten Heim-Wettkampf der Saison an diesem Samstag den TSV Monheim. Ein Sieg gegen den Aufsteiger ist mit Blick auf den angepeilten Klassenerhalt quasi Pflicht

So viel ist nach der 33:34-Auftaktniederlage bei der KTG Heidelberg klar: Der Klassenerhalt in der Deutschen Turnliga wird für den SC Cottbus mitnichten ein Selbstläufer - zumal die Cottbuser Riege von Jahr zu Jahr jünger zu werden scheint. Die ersten Punkte sollten eigentlich schon beim Aufsteiger Heidelberg eingefahren werden - doch daraus wurde ganz knapp nichts. "Das ist bitter", räumt SCC-Trainer Karsten Oelsch ein. "Wir sollten den Punkten jetzt aber nicht nachtrauern. Insgesamt haben wir dort einen sehr guten Wettkampf gemacht und können uns noch weiter steigern."

Das soll gleich an diesem Samstag, 2. Mai, bewiesen werden, wenn es ab 15 Uhr im Kolkwitz- Center schon gegen den nächsten Aufsteiger geht. "Die Zielstellung ist klar", sagt Oelsch. "Gegen Monheim sollte man gewinnen." Der Coach fügt hinzu: "Von alleine wird das nicht laufen. Wer das glaubt, der hat sich geschnitten." Oelsch erwartet ein Duell auf Augenhöhe, bei dem wohl weniger die Schwierigkeit der Elemente als sauberes Turnen über Sieg oder Niederlage entscheiden wird. Auf jeden Fall soll auch der eine oder andere junge Turner zu Hause zum Einsatz kommen.