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Volleyball-Krimis in Berlin, Sachsen und Brandenburg

Die Damen vom SV Energie Cottbus sind die ranghöchste Mannschaft in der Lausitz.
Die Damen vom SV Energie Cottbus sind die ranghöchste Mannschaft in der Lausitz. FOTO: Steffen Beyer/sby1
Cottbus. Der Volleyball hat sich während der Herren-EM von seiner Schokoladenseite präsentiert. Mit seiner Dynamik und Hitchcock-Krimis hat er mächtig an Attraktivtität gewonnen. swr

Wo aber können Lausitzer Fans ihren (womöglich neuen) Appetit auf Volleyballsport nicht nur vor dem Fernseher, sondern live stillen? Die RUNDSCHAU klärt auf.

Die Top-Vereine: Wer absoluten Spitzenvolleyball sehen möchte, kommt nicht umhin, nach Dresden, Berlin oder wenigstens Königs Wusterhausen zu fahren. Hier spielen die Netzhoppers in der 1. Herren-Bundesliga. Die BR Volleys sind als siebenfacher Deutscher Meister und Europapokal sieger 2016 das unumstrittene Aushängeschild Berlin-Brandenburgs. Bei den Frauen ist der Dresdner SC eine der ersten Adressen mit fünf deutschen Championaten. Die Bundesligen nehmen am 14. Oktober den Spielbetrieb wieder auf.

Die lokalen Helden: In der Lausitz gibt es keinen Profi-Volleyball, aber ein paar Alternativen. Die ranghöchsten Teams stellt der SV Energie Cottbus, der mit Damen und Herren in der vierten Liga (Regionalliga) spielt. Die SVE-Ladies hatten sich 2010 und 2011 sportlich sogar für die 2. Bundesliga qualifizieren können, der Verein verzichtete aber aus finanziellen und strukturellen Beweggründen auf die Aufstiege. In der Brandenburg- und Sachsen-Liga ist die Lausitz mit den Frauen von Asahi Spremberg, Energie II und Boxberg Weißwasser sowie den Herren vom HSV Cottbus und VF Hoyerswerda vertreten. In allen Ligen steht der Saisonstart vor der Tür - 16./17. September.