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Voller Fokus auf einen Sieg in Darmstadt

Gegen Arminia Bielefeld kassierten die Dresdner am Mittwoch eine bittere 0:2-Heimniederlage.
Gegen Arminia Bielefeld kassierten die Dresdner am Mittwoch eine bittere 0:2-Heimniederlage. FOTO: dpa
Dresden. An die Heimniederlage gegen Arminia Bielefeld vom Mittwoch wollte Uwe Neuhaus keinen Gedanken mehr verschwenden. "Wir haben das Spiel schnell abgehakt und aufgrund der Kürze der Zeit keine normale Analyse gemacht", sagte der Cheftrainer des Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden am Freitag mit Blick auf Partie am Sonntag (13. Jens Maßlich

30 Uhr/Sky) beim Bundesliga-Absteiger Darmstadt 98.

So unnötig die späte 0:2-Pleite auch war, der 57-Jährige legte den Fokus am Donnerstag schnell wieder auf den kommenden Gegner. "Ich brauche keine besonderen psychologischen Mittel, um der Mannschaft einen Sieg in Darmstadt schmackhaft zu machen", sagte Neuhaus. Er sieht durchaus gute Chancen, am Böllenfalltor als Sieger vom Platz zu gehen: "Darmstadt hat schon ein paar Schwächen gezeigt, die müssen wir ausnutzen."

Dynamos Coach hofft auf eine mutige Vorstellung seiner Elf, deren Zusammenstellung er wie immer offenließ. Im Vergleich zum Duell gegen Bielefeld muss er Innenverteidiger Sören Gonther (Knieverletzung) und Rechtsaußen Sascha Horvarth (Muskelverhärtung im Oberschenkel) ersetzen. Beide konnten nicht mit der Mannschaft trainieren. Trotz aller Zuversicht warnte Neuhaus aber auch vor dem Team von Torsten Frings, den er selbst noch aus seiner Zeit als Co-Trainer bei Borussia Dortmund kennt. "Früher musste er machen, was ich sage, das wird er jetzt sicherlich nicht mehr tun", scherzte der 57-Jährige, sprach aber zugleich von einem guten Draht zu Frings. "Er war ein toller Fußballer und wie es ausschaut, wird er auch ein toller Trainer."

Frings habe eine individuell stark besetzte Mannschaft, gespickt mit Erstliga-Erfahrung. Diese würde nie aufstecken und aufgrund ihrer Moral immer die Möglichkeit haben, Spielen eine Wende zu geben. Das hätten die Hessen gerade in den letzten Partien unter Beweis gestellt. Neben dem Wiedersehen von Neuhaus und Frings stellt das Aufeinandertreffen am Böllenfalltor auch eine Premiere dar. Noch nie standen sich beide Teams in einem Pflichtspiel gegenüber.