ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:41 Uhr

Völler: "Sie haben uns noch mal richtig weh getan"

Leverkusen. () Die Ernüchterung konnte niemand verbergen. Doch trotz der aussichtslosen Lage nach dem 2:4 (0:2) gegen Atlético Madrid im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League waren alle Leverkusener um Optimismus bemüht. dpa/jal

"Man muss sehen, wie wir zurückgekommen sind. Das war außergewöhnlich", sagte Trainer Roger Schmidt.

Doch mit Courage allein wird das erneute Ausscheiden gegen den Vorjahresfinalisten Atlético, an dem Bayer vor zwei Jahren auch in der ersten K.o.-Runde gescheitert war, im Rückspiel am 15. März kaum zu verhindern sein. Aber nach der Lehrstunde ging es auch darum, sich den jüngsten Aufschwung in der Bundesliga durch die Siege gegen Frankfurt und in Augsburg nicht zu zerreden.

Also zog jeder die positiven Aspekte aus einem Spiel, das den 29 300 Zuschauern in der BayArena vor allem in der ersten Halbzeit einen Klassenunterschied offenbarte. "Wir haben uns nochmal toll gewehrt und am 3:3 geschnuppert. Am Schluss haben sie uns dann noch einmal richtig weh getan", sagte Rudi Völler bei Sky.

"Wir haben das taktisch perfekt gemacht und das Spiel gut gelesen", sagte Atlético-Coach Diego Simeone. Grobe Fehler, vor allem von 15-Millionen-Zugang Alek sandar Dragovic, nutzten die Gäste zu einem 2:0 durch Saul Niguez (17. Minute) und Antoine Griezmann (25.). Die Leverkusener Lichtblicke durch Karim Bellarabi (48.) und das Eigentor von Stefan Savic (68.) beantwortete das Simeone-Team eiskalt durch Kevin Gameiro (58., Foulelfmeter) Fernando Torres (86.).

"Wir hätten noch das 3:3 machen können", sagte Brandt mit Blick auf die Szene, in der Atletico-Verteidiger Filipe Luis einen Schuss von Chicharito vor der Torlinie wegschlug.