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Verzockt: Modeste wechselt nicht nach China

Anthony Modeste soll in Köln bleiben.
Anthony Modeste soll in Köln bleiben. FOTO: dpa
Köln. Anthony Modeste hat sich verzockt – und einen Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang nach China damit etwas wahrscheinlicher gemacht. Mit der Aussicht auf das Geschäft seines Lebens hatte sich der französische Torjäger des Fußball-Bundesligisten 1. dpa

FC Köln zu Wochenbeginn auf den Weg nach China gemacht. Im Reich der Mitte ereilte ihn jedoch die Nachricht: Sein Rekordtransfer zum Erstligisten Tianjin Quanjian kommt nicht zustande, der FC hat nach offenbar übertriebenen Forderungen von Modestes Beratern die Verhandlungen beendet.

Dass Modeste, der die Kölner mit 25 Treffern in der vergangenen Saison zur ersten Europacup-Teilnahme nach 25 Jahren geschossen hatte, im Rheinland bleibt, könnte auch Einfluss auf die Zukunft Aubameyangs haben. Der Bundesliga-Torschützenkönig von Borussia Dortmund hatte unabhängig vom geplanten 35-Millionen-Transfer Modestes auch auf dem Zettel Tianjins gestanden.

Nun stehen die Asiaten noch mehr unter Druck und könnten das Werben um den Gabuner weiter intensivieren. "Sport Bild" berichtete am Mittwoch, der 28-Jährige und Tianjin hätten sich geeinigt. Ein offizielles Angebot an den BVB, das jenseits der 80 Millionen Euro liegen könnte, liegt noch nicht vor.