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| 02:41 Uhr

Union: Weiter in Richtung Spitze

Berlin. Die Fußballer des 1. FC Union Berlin könnten sich dauerhaft in der Spitze der 2. Matthias Koch

Bundesliga festsetzen: Nach dem 2:1-Auswärtssieg beim Karlsruher SC und dem Sprung auf Tabellen-Platz drei folgen für die "Eisernen" zwei Heimspiele am Freitagabend nacheinander: Der TSV 1860 München am Freitag (18.30 Uhr) und eine Woche später dann der Aufsteiger Würzburger Kickers (18.30 Uhr) sind dabei die durchaus schlagbaren Gegner.

"Wir gehen diese Heimspiele mit einer breiten Brust an. Wir sind auf dem dritten Platz. Wir müssen uns vor niemandem fürchten", befand Mittelfeldspieler Eroll Zejnullahu: "Wir sind sehr heimstark und haben krasse Fans hinter uns."

Trainer Jens Keller glaubt nicht, dass seinen Spielern der aktuelle Zweitliga-Höhenflug schlecht bekommen könnte. "Wir waren noch nie weg vom Boden und werden auch nie vom Boden abheben. Wir sind eine gute Mannschaft, wir sind eine Top-Mannschaft - aber nur wenn wir unsere Leistung bringen und alles reinschmeißen", sagte Keller.

In Karlsruhe habe man gesehen, wie schwer sich sein Team gegen eine abstiegsgefährdete Mannschaft getan habe. "Deshalb brauche ich die Mannschaft nicht zu erden", erklärte der Schwabe. Bei den Badenern hatte der gelbgesperrte Kapitän Felix Kroos gefehlt, der gegen München wieder spielberechtigt ist.

Auch ohne ihn war Union beim Karlsruher SC durch einen Foulelfmeter von Simon Hedlund (6. Minute) und ein Eigentor von David Kinsombi (37.) bereits vor der Pause mit 2:0 in Führung gegangen. Das gab den Berlinern aber nicht die erhoffte Sicherheit. Spätestens nach dem 2:1-Anschlusstor durch Moritz Stoppelkamp per Strafstoß (77.) mussten die Gäste in der Schlussphase um den Sieg zittern.

Derweil hat die Berliner Ultra-Gruppierung "Hammer hearts" den Platzverweis für rund 150 bis 200 Union-Fans durch die Polizei als grundlos kritisiert. Die Polizei aus Karlsruhe hatte ihr Vorgehen damit begründet, Ausschreitungen zwischen beiden Fanlagern verhindert zu haben. "Augenscheinlich suchten die verfeindeten Fanlager die Konfrontation in einer Drittort-Auseinandersetzung", heißt es dazu in einer Mitteilung der Polizei.