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Union Berlin erwartet eine "eklige Partie" in Aue

Berlin. Fußball-Zweit ligist Union Berlin möchte nach dem spektakulären 5:0-Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern bei Erzgebirge Aue ebenfalls punkten. dpa/noc

"Wir müssen auf jeden Fall nachlegen, sonst hat der Sieg gegen Lautern nichts gebracht", sagt der defensive Mittelfeldmann Grischa Prömel vor der Partie an diesem Samstag (13 Uhr). "Es gibt genug Spieler in unserer Mannschaft, die schon in Aue gespielt haben. Die wissen, dass es eklige Partien in Aue geben kann", sagte Prömel.

Er könnte in Aue zum zweiten Mal nacheinander in einem Meisterschaftsspiel von Beginn an auflaufen. Zuvor war der Neuzugang des Karlsruher SC noch nicht richtig zum Zug gekommen: Erst stoppte ihn eine Rote Karte bei seinem Debüt in Nürnberg. Später setzte ihm eine Sprunggelenkverletzung zu. Nun kann er sich beweisen. "Ich hoffe, dass ich einen Schritt nach vorn gemacht habe", sagte Prömel.

Union-Trainer Jens Keller ist sich bewusst, dass sein Team in Aue mehr Gegenwehr zu erwarten hat als gegen die Lauterer. "Es wird ein ganz schweres Spiel, darauf müssen wir uns einstellen", meinte der Coach. Die Auer haben mit 13 Zählern einen Punkt mehr als Union.

Zum Spiel in Aue können wegen der Modernisierung des Erzgebirgsstadions nur rund 850 Union-Fans mitfahren. Auf der Stadionbaustelle haben derzeit lediglich 10 000 Besucher Platz.