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Und zum Schluss – ein Kuss

Indianapolis (USA). Am Lausitzring hat er wichtige Punkte für sein ganz großes Ziel geholt, jetzt ist ihm in den USA die Erfüllung seines Traums gelungen: Mit Tränen in den Augen setzte Matthias Dolderer (46) am späten Sonntagabend deutscher Zeit als neuer Weltmeister der Red Bull Air Race zur Landung auf dem Indianapolis Motor Speedway an. blu/noc

Im Final 4 war dem 46-jährigen Kunst flieger aus Deutschland vor über 62 000 Zuschauern ein perfekter Lauf gelungen, der ihm im siebten von acht Rennen den Sieg und den Titel bescherte. "Wahnsinn! Ein Traum ist wahr geworden", jubelte Dolderer nach der Landung, um kurz darauf den "Yard of Bricks" zu küssen. Der "Yard of Bricks" erinnert an das frühere Oval des Indianapolis Motor Speedway, das aus 3,2 Millionen roten Ziegelsteinen bestand. Der Kuss hat eine große Tradition.

Auch auf dem Lausitzring wurde via Facebook gejubelt: "Wir gratulieren unserem deutschen Piloten im Red Bull Air Race zum Gewinn der Weltmeisterschaft." Dolderer war der erste deutsche Pilot überhaupt, der sich den Titel sichern konnte. Er gewann vor Matt Hall (Australien) und dem Österreicher Hannes Arch, der im September kurz nach seinem Start in der Lausitz bei einem Hubschrauber-Absturz ums Leben kam.

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