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| 11:40 Uhr

Überraschung am Lausitzring: DTM äußert sich zur Zukunft

FOTO: dtm
Cottbus. Was passiert mit dem DTM-Rennen am Lausitzring, wenn die Rennstrecke im November an die Dekra verkauft wird? Diese Frage treibt die Motorsport-Fans der Region um. Nun hat sich der DTM-Vermarkter dazu geäußert, mit einem überraschenden Statement. Jan Lehmann

Seit dem Jahr 2000 macht das Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) jährlich am Lausitzring Station - die größte nationale Rennserie war bisher die große Konstante im Rennkalender von Klettwitz. Doch nach dem überraschenden Verkauf der Rennstrecke an die Dekra, die aus dem Lausitzring eine Teststrecke machen will, scheint die Ära der großen Rennveranstaltungen in Klettwitz beendet zu sein.

Oder doch nicht? Der DTM-Vermarkter, die ITR GmbH, hat sich auf RUNDSCHAU-Nachfrage erstmals geäußert. Pressesprecher Lorenz Liechti erklärte: "Wir befinden uns derzeit in Gesprächen mit den relevanten Partnern, um die neue Situation am Eurospeedway Lausitz zu erörtern. Die Dekra ist ein langjähriger, bedeutender Partner der DTM. Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass die Übernahme keine Auswirkungen auf eine DTM-Veranstaltung im kommenden Jahr hat."

Heißt das, auch 2018 kommt die DTM in die Lausitz? Dieses Statement ist zumindest ein positives Signal für alle Motorsport-Fans. Schließlich hatte die DTM im Mai bei den Siegen vom neuen Fixstern Lucas Auer (Mercedes) und Jamie Green (Audi) 67.500 Zuschauer am Rennwochenende an die Strecke gezogen. Und der neue DTM-Chef Gerhard Berger hatte gelobt: "Der Lausitzring ist gigantisch."

Möglicherweise finden es Berger und seine Mitstreiter auch gigantisch, künftig die DTM-Boliden durch die Geisterstadt rasen zu lassen, die von der Dekra zu Testzwecken aufgebaut werden soll. Für die Fernseh-Übertragungen gäbe das zumindest interessante Bilder.