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| 17:36 Uhr

Turnen
Cottbuser Turner wollen weiße Weste behalten

Lucas Kochan hat noch Trainingsrückstand, soll aber starten.
Lucas Kochan hat noch Trainingsrückstand, soll aber starten. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. In der Deutschen Turnliga reist der verlustpunktfreie Tabellenzweite zur KTV Obere Lahn.

(red/sh) Ausgerechnet bei der KTV Obere Lahn, die in dieser Woche für Schlagzeilen wegen des angekündigten Rückzugs aus der Bundesliga zum Saisonende gesorgt hat, will Rekordmeister SC Cottbus am Samstag (18 Uhr) die Erfolgsgeschichte in der Deutschen Turnliga (DTL) fortschreiben. Wenn es nach Teamkapitän Lukas Gallay geht, soll die Null weiter stehen. „Wir werden natürlich mit einem gewissen Selbstbewusstsein dorthin fahren und probieren, unser Zeug auf die Matte zu bringen. Wir wissen aber, was für ein schwerer Gegner die Obere Lahn ist. Dabei wird unser Fokus allerdings eher auf den Gerätepunkten liegen“, erklärte er auf der Internetseite der DTL.

Beim Tabellenzweiten der Bundesliga steht Devin Woitalla nach einer schweren Knieverletzung aus dem Sprungtraining längerfristig nicht zur Verfügung. „Kann sein, dass er uns zum Saisonende noch einmal unterstützen kann, eine genaue Prognose lässt sich da aber derzeit nicht abgeben“, bedauerte Gallay. Auch Lucas Kochan konnte in der jüngsten Vergangenheit wegen eines Bundeswehrlehrgangs nicht voll trainieren. „Er kann so am Wochenende wohl nicht aus dem Vollen schöpfen“, sagte Gallay.

Noch ein kleines Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Tom Schultze, den ebenfalls Knieprobleme plagen. „Wir werden das kurzfristig entscheiden“, betonte der Cottbuser Teamkapitän.

Bei der KTV Obere Lahn kann Trainer Albert Wiemers wieder auf Rückkehrer Lukas Dauser bauen. „Ich freue mich darauf, wenn er wieder an die Geräte geht. Möglicherweise wird er noch Boden weglassen, aller Voraussicht nach aber einen Sechskampf turnen“, sagte Wiemers gegenüber der DTL. Gegen den SC Cottbus rechnet er sich etwas aus. „Wir müssen unser Ding vernünftig durchturnen, dann haben wir auch eine Chance“, glaubt Wiemers.