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| 02:42 Uhr

Trotz unglücklichen Starts bleiben Eisbären optimistisch

Mannheims Matthias Plachta überwindet Berlins Torwart Petri Vehanen. Plachta erzielte beim 4:3-Sieg alle vier Tore für die Adler.
Mannheims Matthias Plachta überwindet Berlins Torwart Petri Vehanen. Plachta erzielte beim 4:3-Sieg alle vier Tore für die Adler. FOTO: dpa
Berlin. Die dramatische Niederlage zum Auftakt der Playoff-Viertelfinalserie bringt die Eisbären Berlin nicht aus der Ruhe. "Es ist nur ein Spiel, das müssen wir abhaken", sagte Stürmer Florian Busch nach dem 3:4 nach Verlängerung bei den Mannheimer Adlern. dpa/jam

Trainer Uwe Krupp glaubt nicht, dass er nach dem fast schon sicher geglaubten Sieg allzu viel psychologische Aufbauarbeit leisten muss: "Um die Spieler aufzurichten, muss man nur zum Video greifen und der Mannschaft zeigen, dass sie gegen das zweitbeste Team der Liga ein gutes Spiel gespielt hat."

Drei Pfosten-Schüsse und den Ausgleich 3,5 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit - das Glück war im Match eins der Serie "Best of Seven" wahrlich nicht auf der Seite der Eisbären. Die gute Leistung lässt Krupp daher mit "Zuversicht" in das zweite Duell am Freitag (19.30 Uhr) in der heimischen Arena am Ostbahnhof gehen. "Wir haben umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, und gezeigt, dass wir mit Mannheim mitspielen können", bemerkte der frühere Bundestrainer zufrieden.

Die Hauptrunden-Zweiten aus Mannheim galten gegen die auf Rang acht platzierten Berliner als Favorit des Duells der beiden erfolgreichsten Clubs der Deutschen Eishockey Liga. Nach dem ersten Kräftemessen scheinen die Chancen der Eisbären jedoch gestiegen zu sein. Auch Adler-Trainer Sean Simpson glaubt nicht an einen Durchmarsch seiner Mannschaft ins Halbfinale. "Wir können eine lange, spannende Serie erwarten", sagte er und räumte ein: "Die Eisbären waren spritziger und schneller."