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Traum oder Albtraum für die Füchse?

Dirk Rohrbach warnt: "Müssen Anzahl der Fehler minimieren."
Dirk Rohrbach warnt: "Müssen Anzahl der Fehler minimieren." FOTO: Heide/thd1
Weißwasser. Selbst in den Ausblick auf der Internetseite der Lausitzer Füchse mischt sich mittlerweile eine gewisse Portion Skepsis. Die Füchse werden "wahrscheinlich erst am Sonntag wissen", ob sie in den Playoffs spielen oder aber in den Playdowns um den Klassenerhalt kämpfen, heißt es dort. Frank Noack

Es ist eine durchaus realistische Prognose.

Denn Weißwasser ist zwar nach wie vor Tabellenachter in der DEL2. Aber der Vorsprung auf die Konkurrenz ist nach fünf Pleiten in Folge kleiner geworden. Vier Punkte Vorsprung haben die Füchse auf den ESV Kaufbeuren. Im Grunde genommen sind es sogar fünf Punkte, denn auch das Torverhältnis spricht deutlich für die Mannschaft von Trainer Dirk Rohrbach. Und trotzdem wächst die Skepsis, denn zuletzt fehlten dem Team sowohl Kraft als auch Konzentration, um endlich den Sack zuzumachen. "Wir müssen geduldiger sein und die Anzahl der Fehler minimieren. Dann wird sich auch der Erfolg wieder einstellen. Die Mannschaft hat das Zeug, um die nötigen Punkte einzufahren", sagt Rohrbach.

Aufgrund des besseren Torverhältnisses müssen in den letzten beiden Partien am Freitag bei den Heilbronner Falken sowie zwei Tage später zu Hause gegen den SC Riessersee noch zwei Punkte her, um aus eigener Kraft in die Playoffs einzu ziehen. Doch Kaufbeuren hat neuen Mut geschöpft. "Wir werden mit Sicherheit nicht aufhören, vom 8. Platz zu träumen", hatte Coach Uli Egen bereits nach dem Sieg in Weißwasser am Freitag angekündigt. Die Füchse haben es jetzt selbst in der Hand, ob der Traum von den Playoffs wahr oder zum Albtraum wird.