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| 01:26 Uhr

Trainerentlassung nach Debakel

Rietschens Rafal Jablonski (l.) ist hier erfolgreich im Kopfballduell mit einem Nieskyer. Am Ende hatte aber die Eintracht die Nase vorn und schoss Stahl 7:0 ab. Foto:Joachim Rehle/jor1
Rietschens Rafal Jablonski (l.) ist hier erfolgreich im Kopfballduell mit einem Nieskyer. Am Ende hatte aber die Eintracht die Nase vorn und schoss Stahl 7:0 ab. Foto:Joachim Rehle/jor1
Bezirksklasse, Staffel 1, Männer. Im Derby der Bezirksklasse Staffel 1 zwischen Eintracht Niesky und Stahl Rietschen sind die Gäste am vergangenen Samstag unerwartet mit 0:7 (0:2) unter die Räder gekommen. Am Sonntagvormittag reagierte Rietschen auf die sportliche Misere und trennte sich von Trainer Frank Stäbler.

“Die verschiedenen Auffassungen und Ansichten sowie die sportliche Talfahrt, die sich schon in der Hinrunde abzeichnete, veranlassten uns zu diesem Schritt„, begründete Mannschaftsleiter Rayk Queißner die Trainerentlassung. Roland Breu und Rayk Queißner werden nun als Trainerduo den FC Stahl übernehmen. “Wir haben jetzt ein paar Sachen aufzuarbeiten und werden versuchen, die Mannschaft wieder als solche auf den Platz zu bringen„, sagte Queißner.

Am Samstag dominierte Eintracht Niesky von der ersten Minute an das Spielgeschehen. Bereits in der zweiten Spielminute kam die Eintracht durch Sebastian Kölzow zum Führungstreffer. Rietschen wurde in den ersten zehn Minuten schwindlig gespielt und kam erst durch zwei, drei Nachlässigkeiten der Nieskyer ab der 15. Minute besser ins Spiel. Zwei hochkarätige Chancen wurden dabei allerdings vergeben.

Als Niesky sich aber wieder besinnte, einen Gang höher zu schalten, waren die Machverhältnisse wieder klargestellt. Felix Maiwald erhöhte in der 29. Minute. Zuvor hatte Kölzow nach einem feinen Spielzug nur den Pfosten getroffen, den Abpraller verwertete Maiwald zum 2:0.

Rietschen war läuferisch und spieltechnisch auch in der Folge unterlegen, was sich in der zweiten Hälfte noch mehr bemerkbar machte. Niesky spielte sich in einen Rausch und deklassierte den FC Stahl mit weiteren fünf Toren. Das Endergebnis war in dieser Höhe völlig verdient. Für den FC Stahl war das 0:7 ein Debakel und eine Ohrfeige für die Fans. rq

Tore: 1:0 Sebastian Kölzow (2.), 2:0 Felix Maiwald (30.), 3:0 Piotr Stepniewicz (52.), 4:0 Sebastian Kölzow (71.), 5:0 Arek Dybka (78.), 6:0 Martin Hilbrich (80./Foulelfmeter), 7:0 Henry Nitsche (87.).