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| 02:39 Uhr

Trainer Dardai will bei Hertha BSC zum bösen Pal werden

Pal Dardai:"Wir sind viel zu nett."
Pal Dardai:"Wir sind viel zu nett." FOTO: dpa
Berlin. Nach dem missglückten Jahresstart will Trainer Pal Dardai ein bisschen böse werden – und das fordert er auch von seinen Spielern. "Da ist noch immer ein Tick Naivität. dpa/noc

Wir sind viel zu nett in einigen Situationen", sagte der Coach von Hertha BSC am Tag nach dem 1:3 bei Bayer Leverkusen. Dardai vermied generelle Kritik am ersten Auftritt des Bundesligisten im Jahr 2017, schaute stattdessen schnell auf die kommenden Aufgaben: "Abhaken. Ich habe den Jungs zu den 30 Punkten in der Hinrunde gratuliert, jetzt geht die Rückrunde los", sagte Dardai. "Wir müssen uns bei Standards verbessern und dürfen nicht so naiv sein. Nicht mehr die nette Hertha und der nette Trainer sein. Ich fange auch an, ein bisschen böse zu sein."

Vor dem 0:1-Rückstand monierten die Berliner ein Foul an Valentin Stocker. Den Handelfmeter, den Bayer zum 2:0 nutzte, empfanden sie als schlechten Witz. "Selbst die Gegner haben gesagt, das war kein Elfmeter", bemerkte Marvin Plattenhardt, dem der Ball aus Nahdistanz erst an den eigenen Fuß geschossen wurde und von dort dann an den Arm gesprungen war.