| 02:39 Uhr

Thai-Aberglaube hilft Julia Görges nicht

Julia Görges erlaubte sich im Duell mit der US-Amerikanerin Sloane Stephanes zu viele Fehler.
Julia Görges erlaubte sich im Duell mit der US-Amerikanerin Sloane Stephanes zu viele Fehler. FOTO: dpa
New York. Julia Görges verabschiedet sich nach ihrem Achtelfinal-Aus bei den US Open mit einem positiven Gefühl aus New York. "Ich bin auf dieser kompletten Reise einen großen Schritt nach vorn gegangen", sagte die deutsche Nummer zwei nach dem 3:6, 6:3, 1:6 gegen Sloane Stephens aus den USA. dpa/jal

"Das, was ich in den vergangenen Wochen gespielt habe, zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Es gibt noch viel Raum für Entwicklung."

Zwar blieb die 28-Jährige auch in ihrem fünften Achtelfinale auf Grand-Slam-Ebene hängen, mischte aber erstmals seit mehr als zwei Jahren und seit dem Wechsel zu ihrem Trainer Michael Geserer wieder unter den besten 16 mit. Als letzte Deutsche im Turnier rückte sie für einen Moment in den Fokus. "In der Form kann Jule jede schlagen", sagte die deutsche Damen-Chefin Barbara Rittner noch vor dem Match.

Gegen Stephens erlaubte sich die Bad Oldesloerin in New York aber dann zu viele Fehler, weil sie auf dem momentan provisorisch errichteten Louis-Armstrong-Stadion ihren Rhythmus nicht gefunden habe. So nutzte ihr am Ende auch der Aberglaube nichts. Stets war Görges zum gleichen Thailänder Essen gegangen und hatte die Restaurant-Tipps ihrer Gegnerin Stephens ignoriert.

Einige der Thais seien sogar Fans und Zuschauer geworden, berichtete sie. Glück hat es ihr nicht gebracht. Wenig Glück hatte auch Wimbledonsiegerin Garbiñe Muguruza. Die spanische Weltranglisten-Dritte musste sich im Achtelfinale der Tschechin Petra Kvitova 6:7 (3:7), 3:6 geschlagen geben.

Zum Thema:
Mischa Zverev plant mit einem Einsatz für die deutsche Davis-Cup-Auswahl im Abstiegsrelationsspiel in Portugal direkt nach den US Open. "Momentan sieht es danach aus", sagte der Hamburger Tennisprofi nach seinem klaren Achtelfinal-Aus bei den US Open gegen den Amerikaner Sam Querrey. Er wolle nach ein paar Tagen Pause in Monaco auf Sand trainieren.