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| 02:40 Uhr

SVZ hat Krisensituation gut gemeistert

Zeißig. Mit rund 120 Mitgliedern ist der Sportverein Zeißig der zahlenmäßig größte Zeißiger Verein. Neben den Fußballern, die in der Westlausitzer Kreisoberliga und Kreisliga, der Altherrenmannschaft und den Spielgemeinschaften im Nachwuchsbereich aktiv sind, gibt es noch eine kleine Tischtennisgruppe. Johann Tesche/jth1

Vor wenigen Tagen trafen sich die Sportfreunde des SVZ im Sportpark am Schwarzwasser zu ihrer Jahresmitgliederversammlung.

Im aktuellen Rechenschaftsbericht dankte der Vereinsvorsitzende Frank Schmaler den Sponsoren und Unterstützern sowie den Sportlern, Trainern und Schiedsrichtern für die geleistete Arbeit. Eine Reihe von Abgängen, unter ihnen auch Andreas Kober, der Torschützenkönig des vergangenen Jahres, erschwerten den Start in die Saison 2015/2016. Hinzu kam der für alle Fußballer unerwartete Rücktritt des Trainers der ersten Männermannschaft Andreas Schulz. Bis zur Neuorganisation des Trainerteams mit Stefan Hoßmang und Daniel Krasowski übernahmen René Wüstenhagen und Mario Tröster erfolgreich diese Aufgabe. In dieser Krisensituation zeigte die gesamte Mannschaft sportliche Stärke und hielt fest zusammen. Eine gute Basis für Trainer Stefan Hoßmang, den Zeißiger Traum vom Aufstieg in die Landesklasse doch noch wahr werden zu lassen. Vorerst geht es aber um einen guten Saisonabschluss in der Kreisoberliga im Sommer.

In Ergänzung zum Rechenschaftsbericht hielt René Wüstenhagen ein leidenschaftliches Plädoyer auf den Nachwuchs, der in entsprechenden Spielgemeinschaften in allen Spielklassen vertreten ist. Enttäuscht zeigte er sich vom fehlenden Willen einiger Vereine, in Hoyerswerda und Umgebung einen Jugendförderungsverein zu gründen. Doch der Ball rollt weiter und die Zeißiger organisieren die Nachwuchsarbeit dank engagierter Trainer und Übungsleiter in eigener Regie. So konnten in der "Bambini-Klasse" bereits zwölf Kinder gewonnen werden.

Weniger gut läuft es derzeit bei den Schiedsrichtern. Mit Klaus Peter Nell verfügt Zeißig nur über einen Schiedsrichter. Laut Vorgabe sollten es vier sein.

Dank der Zuschüsse der Stadt Hoyerswerda und der aktiven Sponsoren kann der Verein auf eine ausgeglichene wirtschaftliche Bilanz verweisen. Und das trotz außergewöhnlicher Ausgaben für den Platz, die in diesem Jahr mit rund 5000 Euro zu Buche schlugen.

Mit der Frage: "Wie viele Sportler wären mindestens erforderlich?", brachte Maik Schiemanz erneut das Kegeln in die Diskussion. Dabei dachte er an die Kegelbahn im benachbarten FKO. Hier findet nach Abriss der Kegelbahn im Westphalenhof das jährliche Zeißiger Vereinskegeln statt. In diesem Jahr musste sich der Sportverein mit einem zweiten Platz nach der Feuerwehr zufrieden geben.

Für 2016 stehen zwei weitere Höhepunkte bevor: das Firmenfußballturnier am 1. Mai und das Hoffest am 17. September. "Für das Firmenfußballturnier haben sich bereits 24 Mannschaften angemeldet", verkündete Frank Schmaler. "Mehr geht nicht!" Gleichzeitig rief er alle Vereinsmitglieder auf, sich beim Zeißiger Hoffest einzubringen, an dem sich rund zehn Höfe beteiligen, und bei dem sich der Sportverein Zeißig im Hof Sulk präsentiert.