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Steinhaus pfeift Hertha-Remis

Unaufgregt, aber konsequent:Bibiana Steinhaus.
Unaufgregt, aber konsequent:Bibiana Steinhaus. FOTO: dpa
Berlin. Das größte Lob erhielt Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus. "Egal, ob Mann oder Frau, wichtig ist, dass der Schiedsrichter eine starke Persönlichkeit ist. dpa/noc

Und das hat sie auf jeden Fall gezeigt", sagte Thomas Delaney. Der Werder-Kapitän sorgte am Sonntag mit seinem Treffer in der 59. Minute für den Ausgleich und den 1:1-Endstand zwischen Hertha BSC und Werder Bremen.

Für die Berliner blieb es beim Debüt von Steinhaus trotz der Führung von Mathew Leckie (38.) dabei: Gegen Werder kann der Hauptstadt-Club nicht gewinnen. Zuletzt hatte Hertha am 13. Dezember 2013 gegen Werder einen Sieg geholt (3:2), Pal Dardai gelang dies als Cheftrainer der Berliner überhaupt noch nicht.

Mehr als das sportliche Geschehen interessierte jedoch der Auftritt der ersten Schiedsrichterin in der Bundesliga. Die 38 Jahre alte Polizeihauptkommissarin unterband erste Nickligkeiten rigoros, aber unaufgeregt. Bei einer der wenigen brenzligen Entscheidungen lag sie genau richtig, als sie vor dem Führungstor von Leckie auf Vorteil entschied. "Ich bin erleichtert, dass es um ist", sagte Steinhaus. "Ich freue mich, wenn ab morgen die Normalität wieder Einzug hält."