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Springermeeting erreicht Spitzenplatz

Weltmeisterin Kamila Stepaniuk zeigte schon in Cottbus ihre tolle Form.
Weltmeisterin Kamila Stepaniuk zeigte schon in Cottbus ihre tolle Form. FOTO: Beyer/sby1
Cottbus. Die Organisatoren des 12. Internationalen Springermeetings in Cottbus können sich über eine Spitzenplatzierung freuen. jal

Nach Abschluss der Hallensaison nehmen sie in einer speziellen Rangliste der Sportagentur "All-Athletics", die weltweit mehr als 500 Meetings bewertet, eine Spitzenposition ein. Nach Auswertung aller Ergebnisse einschließlich der Hallen-WM in Sopot erreichte Cottbus in einer Analyse von gezeigten Leistungen und teilnehmenden Stars den sechsten Platz.

Auf der Spitzenposition thront in diesem Jahr das finanzstarke Springermeeting in Donezk (Ukraine). Cottbus rangiert allerdings deutlich beispielsweise vor den prestigeträchtigen Veranstaltungen in Moskau (14.), Ostrava (22.), Köln (26.), Prag (33.) oder Melbourne (43.).

Für Meeting-Direktor Ulrich Hobeck ist das ein großer Erfolg. Er sagt: "Daran sieht man, dass man auch mit geringerem Etat etwas stemmen kann. Cottbus ist für viele Sportler ein idealer Saisonstart und scheinbar auch ein gutes Pflaster auf dem Weg zu großen Titeln." So waren in diesem Jahr beide Weltmeister zuvor in Cottbus zu Gast.

Der Grieche Kostadinos Filippidis landete bei der WM in Sopot den großen Sprung. Er holte sich mit 5,80 Metern Gold - nachdem er nur wenige Wochen zuvor in Cottbus mit 5,50 Metern Zweiter hinter Björn Otto geworden war. Bei den Damen zeigte die Polin Kamila Stepaniuk, dass ihre 1,96 Meter in Cottbus noch nicht alles waren. Bei der Heim-WM verbesserte sie den polnischen Rekord noch einmal auf 2,00 Meter. Die Spanierin Ruth Beitia, die in Cottbus noch vor Stepaniuk mit 1,98 Metern gewonnen hatte, holte Bronze. Bezeichnend: Acht der 17 WM-Starterinnen waren zuvor auch in Cottbus zu Gast. Meeting-Direktor Hobeck ist stolz: "Wir können in jedem Jahr Weltklasse bieten."