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| 02:40 Uhr

Spremberg schafft die Sensation

Bottrop/Spremberg. Der KSC Asahi Spremberg hat die Sensation in der Judo-Bundesliga geschafft. Die Lausitzer ziehen mit dem deutlichen 10:4-Auswärtssieg beim JC 66 Bottrop am Samstag als Vierter der Staffel Nord ins Viertelfinale ein. Jan Lehmann

Dort geht es in der K.o.-Runde gegen den Tabellenführer der Südstaffel, den TSV Abensberg. Der 15-fache Deutsche Meister und fünffache Europacupsieger ist der erfolgreichste Bundesliga-Verein der Geschichte.

"Gänsehaut! Wir freuen uns auf den Rekordmeister", teilten die Spremberger via "Facebook" mit. Der Einzug ins Viertelfinale ist für den Bundesliga-Neuling von Vereins-Chef Dirk Meyer und Trainer Mike Göpfert der größte Erfolg der Vereinsgeschichte.

Schützenhilfe leistete dabei die Sportunion Annen, die sich mit einem 9:5-Sieg bei Judo in Holle den dritten Tabellenplatz sicherte. Für Holle reichte es nach dieser Niederlage indes nur zu Rang fünf. Jenes Team also, dass den Sprembergern nach dem Remis im direkten Duell den Spitznamen "Gurkentruppe" verpasst hatte, muss nun in der K.o.-Runde zuschauen.

Der KSC Asahi erlebt derweil einen weiteren Höhepunkt. Am Samstag, 30. September, kommen die Abensberger zum Hinkampf nach Spremberg. Der Rückkampf findet eine Woche später am Samstag, 7. Oktober in der bayrischen Kleinstadt, 100 Kilometer nördlich von München statt. Dort sind die Spremberger natürlich krasser Außenseiter - aber das waren sie ja auch schon zu Beginn dieser bisher trotzdem so erfolgreichen Bundesliga-Saison.