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| 02:45 Uhr

Spitzenreiter Froome verärgert wegen Doping-Dauerverdacht

Doping? Ketone? Der Brite Chris topher Froome ist "richtig enttäuscht".
Doping? Ketone? Der Brite Chris topher Froome ist "richtig enttäuscht". FOTO: dpa
Rodez. Im Mittelpunkt ständiger Doping-Anschuldigungen wird es Christopher Froome allmählich zu bunt. Mit großer Verärgerung hat der so überlegene Spitzenreiter der 102. dpa/jam

Tour de France auf die Doping-Verdächtigungen gegen ihn und sein Sky-Team reagiert. Vor allem die Kommentare der Ex-Fahrer Laurent Jalabert und Cedric Vasseur seien ein starkes Stück. "Ich bin richtig enttäuscht, weil viele Leute und Fans noch zu ihnen aufschauen und sie dann einen heutigen Fahrer, einen sauberen Fahrer und ein sauberes Team in Zweifel stellen", sagte der Brite in Richtung Jalabert und Vasseur.

TV-Experte Jalabert, der einst mit Epo dopte, hatte Froomes überlegenen Sieg auf der ersten Pyrenäen-Etappe als "unangenehm anzusehen" bewertet.

Damit nicht genug: Inzwischen wird Froome vorgeworfen, durch nicht auf der Dopingliste stehenden, aber umstrittene Stoffwechselprodukte wie Ketone eine Leistungssteigerung zu erzielen - was sein Team Sky umgehend dementierte. "Das ist verrückt", meinte Spitzenreiter Froome dazu. "Ich musste erst einmal googeln, was das ist."