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| 02:36 Uhr

Sebastian König will mit dem FCE-Nachwuchs oben mitmischen

Sebastian König ist der Neue an der Linie bei den U17-Junioren von Energie.
Sebastian König ist der Neue an der Linie bei den U17-Junioren von Energie. FOTO: ski1
Beim Trainingsauftakt der U17-Junioren des FC Energie hat sich vor wenigen Tagen mit Sebastian König ein neuer Trainer vorgestellt. Der 28-Jährige wird gemeinsam mit Co-Trainer Randy Gottwald die B-Jugend in der Regionalliga begleiten. Im RUNDSCHAU-Interview erklärt König, was ihn an dem Job an der Spree gereizt hat. Mit Sebastian König sprach Georg Zielonkowski/ski1

Herr König, als beim FCE gänzlich neuer Mann müssten Sie zunächst einmal etwas aus Ihrem bisherigen Fußballerleben erzählen ...
Ja, gern. Ich war zuletzt bei Oberligist Germania Schöneiche tätig. Zunächst an der Seite von Tom Persich als Co-Trainer, letzte Saison dann als Cheftrainer. Zuvor hatte ich bei meinem Heimatverein Miersdorf/Zeuthen und auch bei Union Fürstenwalde mit den A- und B-Jugendlichen gearbeitet.

Wie kam der Kontakt zum FC Energie zustande?
Mit einigen Trainern des FCE hatte ich ja immer wieder mal zu tun, weil ich am Stützpunkt in Ludwigsfelde tätig war und sich die Wege dadurch ab und an gekreuzt haben. Eine konkrete Anfrage wegen einer Mitarbeit in Cottbus ergab sich allerdings erst relativ kurzfristig. Nachwuchsleiter Matthias Heidrich hatte mich angerufen und mich nach Cottbus eingeladen.

Was wussten Sie bis dahin von Fußball-Cottbus?
Natürlich hat man den bedauerlichen Weg der Energie-Männer aus der Distanz beobachtet. Aber auch einige Nachwuchsspiele habe ich mir angesehen. Und ich wusste schon vorab, welche guten Bedingungen hier in Cottbus herrschen. Diese Kenntnisse wurden übrigens schon nach einer Woche meiner Arbeit hier nicht nur bestätigt sondern deutlich übertroffen.

War es für Sie als A-Lizenzinhaber nicht eher ein Ziel, weiterhin mit Männern zu arbeiten?
Ehrlich gesagt, nein. Weil ich als Hauptamtlicher quasi rund um die Uhr mit den Jungs zusammenarbeiten kann. Natürlich in Abstimmung mit der Sportschule und den anderen Trainern hier bei Energie. Aber die Aus- und Weiterbildung von jungen Fußballern war schon immer meine große Leidenschaft.

Die ersten Trainingseinheiten liegen hinter Ihnen. Welche Eindrücke haben Sie gewonnen?
Eigentlich doch sehr gute. Weil die derzeit 28 Jungs mit ihrem Willen überzeugen. Innerhalb einer Woche hatte ich auch alle Namen zu den neuen Gesichtern parat, so dass man sich nun auch offiziell ansprechen kann. Ich bin bisher sehr angetan von den Jungs.

Im letzten Jahr war die U17 des FCE lange Zeit auf Schlagdistanz mit den Aufstiegsplätzen und ist am Ende auf Abschlussplatz fünf ins Ziel gekommen. Ist es nun im Spieljahr 2016/17 Ihr definierter Auftrag, die Mannschaft in die Bundesliga zu führen?
Wir wollen in der neuen Saison solange es geht oben mitspielen. Ich bin sowieso jemand, der lieber nur auf die eigene Mannschaft schaut, um mit der das Beste herauszuholen. In welche Tabellenregionen uns das dann führt, werden wir sehen. Auch mit welchen neuen aufgerückten Spielern die Konkurrenz daher kommt, wissen wir nicht. Mann kennt doch lediglich die Vereinsnamen, kaum aber die Inhalte der Mannschaften.