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Schwerstarbeit für Huck

Bei der neuen World Boxing Super Series geht es für die deutschen Profis um Marco Huck um die Muhammad-Ali-Trophy.
Bei der neuen World Boxing Super Series geht es für die deutschen Profis um Marco Huck um die Muhammad-Ali-Trophy. FOTO: dpa
Monaco. Für die deutschen Profis wird es schon im Viertelfinale der neuen World Boxing Super Series um die Muhammad-Ali-Trophy eng. Zum Auftakt des Turniers der weltbesten Boxer im Supermittel- und Cruisergewicht hat es Ex-Champion Marco Huck am härtesten getroffen. Franko Koitzsch

Der 32 Jahre alte Berliner muss gegen WBO-Weltmeister Oleksandr Usyk aus der Ukraine ran.

Eine anspruchsvolle, aber lösbare Aufgabe hat der ehemalige Weltmeister Jürgen Brähmer erhalten. Der 38 Jahre alte Schweriner trifft auf den unbesiegten Nordamerikameister Rob Brant aus den USA. Falls Arthur Abraham am 15. Juli gegen den Briten Chris Eubank jr. gewinnt, darf er ebenfalls am Turnier teilnehmen. Sein Gegner im Supermittelgewicht ist dann der Türke Avni Yildirim.

Bei der Auslosung am Samstagabend in Monaco waren in beiden Gewichtsklassen jeweils vier Boxer gesetzt worden. Diese durften sich ihre Rivalen aussuchen. Im Cruisergewicht nahm sich der an Nummer eins geführte und damit als Titelfavorit geltende Usyk sofort Huck. Für den Olympiasieger aus der Ukraine ist Huck nach dessen enttäuschenden Auftritten zuletzt der Außenseiter im Feld. "Usyk war mein Wunschgegner", meinte Huck trotzig. "Ich hatte beide Daumen fest gedrückt, dass er mich auswählt, denn ein Sieg über ihn wird mir sehr viel Renommee einbringen."

Für Brähmer blieb nur Brant als Gegner übrig, ein zwölf Jahre jüngerer Amerikaner. "Die anderen wollten ihn offensichtlich nicht."

Die Kämpfe in beiden Limits werden im K.o.-Modus ausgetragen. Wer verliert, scheidet aus. Die Kampforte werden weltweit ausgewählt. Das Viertelfinale findet im September/Oktober statt. Das Halbfinale folgt im Januar/Februar 2018. Das Finale schließt sich im Mai 2018 an.