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Schwere Verletzungen drohen schon bei Tempo 30

Zürich. (ml) Deutlich angestiegen sind beim alpinen Skifahren in den vergangenen Jahren Verletzungen durch Zusammenstöße. 17,4 Prozent aller Stürze sind darauf zurückzuführen, dass Skifahrer aufeinandergeprallt sind.

Forscher der Universität und der Fachhochschule Zürich sowie der Arbeitsgruppe für Unfallmechanik in Zürich haben mit Crashtest-Dummys, wie sie in der Autobranche für Fußgängertests eingesetzt werden, Zusammenstöße beim Skifahren simuliert.

Ein auf Skiern fahrender Dummy prallte im ersten Test mit Tempo 30, im zweiten Test mit Tempo 50 gegen einen stehenden Dummy. Beim Aufprall mit 30 km/h stürzte der stehende Dummy bäuchlings auf die Piste und schlug mit dem Kopf auf.

Schon bei dieser Geschwindigkeit registrierten die Wissenschaftler bei beiden Dummys höchste Belastungswerte und ein erhebliches Risiko für Kopfverletzungen, obwohl die Dummys Helme trugen.