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| 02:51 Uhr

Schleifer hadern bei der DJK mit der Torausbeute

Der Wittichenauer Alexander Lohan (li.) geht gegen Schleifes Jonas Michlenz in einen Zweikampf.
Der Wittichenauer Alexander Lohan (li.) geht gegen Schleifes Jonas Michlenz in einen Zweikampf. FOTO: wml1
Wittichenau. Im Duell Westlausitzliga gegen Oberlausitzliga haben die Wittichenauer gegen ihre Gäste von Lok Schleife den längeren Atem bewiesen. Die Eisenbahner haderten nach ihrem 2. Testspiel vor allem mit der Chancenverwertung. Werner Müller / wml1

Für die Wittichenauer war es bereits der vierte Testspieleinsatz. Frank Wittek schoss in der 19. Minute zum 1:0 für Blau-Weiß ein. In der 32. Minute markierte Schleifes Christian Kraink den 1:1-Ausgleich. Für den Wittichenauer Siegtreffer noch vor der Pause sorgte Alexander Lohan in der 40. Minute.

DJK-Trainer Waldemar Adamowicz zeigte sich nach dem vierten Testspiel der Adler zufrieden mit seinen Männern: "Die geforderte Leistung wurde abgerufen, alle sind bis an die Leistungsgrenze gegangen. Genau das war auch die Forderung vor dem Spiel. Leider konnten wir nur elf Spieler auf den Rasen bringen, weil noch zu viele im Urlaub sind. Mich freut, dass die Männer alle Vorgaben umgesetzt haben und die taktische Disziplin sehr lange gehalten wurde. Es hat sich aber trotz des 2:1-Sieges gezeigt, dass noch einiges zu tun ist. Die Gegner vom SV Lok Schleife waren ein würdiger Gegner, die gezeigt haben, dass sie eine gute Mannschaft haben. Die Moral in meiner Truppe hat gestimmt und das stimmt mich froh angesichts der Vorbereitung auf die neue Saison. In der zweiten Halbzeit hatten die Gäste aus Schleife teilweise sogar das spielerische Übergewicht und einige gute Gelegenheiten, um zum Ausgleich zu kommen, aber wir sind am Ende als Sieger vom Platz gegangen, weil das Ergebnis gehalten werden konnte." DJK-Kicker Clemens Mattick ergänzte: "Der Sieg hätte durchaus höher ausfallen können, denn Chancen waren da. Aber alle haben 90 Minuten gekämpft und durchgezogen. Deutlich wurde sichtbar, dass wir eine erfolgreiche Vorbereitung durchgeführt haben."

Das sah Schleifes Trainer Jens Bläse etwas anders: "Das war eine recht unglückliche Niederlage für uns bei unserem zweiten Testspiel, denn wir waren über weite Strecken spielbestimmend und hatten zahlreiche Chancen, die wir leider nicht im Wittichenauer Tor unterbekommen haben. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen."