ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:39 Uhr

Scheider oder Paffett – DTM-Finale wird zum Nervenspiel

Timo Scheider (Audi, l.) hat sieben Punkte Vorsprung vor dem Mercedes-Piloten Gary Paffett. Fotos: dpa
Timo Scheider (Audi, l.) hat sieben Punkte Vorsprung vor dem Mercedes-Piloten Gary Paffett. Fotos: dpa
Stuttgart/Ingolstadt. Mit seinem ersten Fallschirmsprung hat sich Timo Scheider „zusätzliche positive Energie“ für die greifbar nahe Titelverteidigung beim Deutschen Tourenwagen Masters geholt. „Mein Ziel ist ganz klar: ich will gewinnen“, sagte der Audi-Pilot am Mittwoch vier Tage vor dem DTM-Finale auf dem Hockenheimring. dpa/jal

Aber auch Verfolger Gary Paffett rechnet sich trotz sieben Punkten Rückstand noch Chancen im plötzlich wieder spannenden Meisterschaftsrennen aus. "Ich habe in dieser Saison die meisten Rennen gewonnen. Außerdem wird das andere Team nervöser sein, sie haben mehr zu verlieren", erklärte der britische Mercedes-Pilot in einer Telefonkonferenz. Scheider geht entspannt ins Saisonfinale am Sonntag (Start: 14 Uhr/ARD). Ihm reicht selbst im Fall eines Paffett-Sieges ein fünfter Platz zur Meisterschaft. "Wenn Gary gewinnen will, muss er ein höheres Risiko eingehen als ich", wies der 30 Jahre alte Hesse auf seine deutlich bessere Ausgangsposition hin. Der Spitzenreiter hat mit 56 Punkten nicht nur sieben Zähler Vorsprung auf Paffett (49), sondern auch das leichtere Auto, da der Brite wegen seines Sieges in Dijon zehn Kilogramm Ballast mitschleppen muss. dpa/jal